Unions-Politiker: Kinderlose sollen blechen

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CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe will den Vorschlag prüfen.

Berlin - Kinderlose in Deutschland sollen nach dem Willen von Unions-Politikern mit einer Abgabe belastet werden. Ab dem Alter von 25 Jahren droht die Zahlung einer "Demografie-Rücklage".

Einen entsprechenden Vorschlag einer jungen Gruppe von Abgeordneten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion um den Parlamentarier Marco Wanderwitz werde er sich unvoreingenommen ansehen, sagte CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe am Montag in Berlin.

Das Magazin “Der Spiegel“ und weitere Medien hatten berichtet, dass die Gruppe der Abgeordneten Kinderlose ab 25 Jahre mit einer Abgabe für eine solidarische Demografie-Rücklage - etwa ein Prozent des Einkommens - zur Kasse bitten wolle, um den Kostenanstieg in der Kranken- und Pflegeversicherung zu bremsen. Die Abgabe könne nach Anzahl der Kinder gestaffelt werden: Kinderlose zahlen voll, Eltern mit einem Kind die Hälfte. Mehr Kinder führten zur Abgabebefreiung.

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Zu dem Vorschlag sagte Gröhe: “Das ist ein Grundgedanke, den ich für angemessen halten.“ Die Erziehung von Kindern müsse Berücksichtigung finden im Generationenvertrag. Eine Familienkomponente im sozialen Sicherungsnetz mache Sinn. Er sagte, die Politik der Union sei geprägt von Respekt vor der Lebensentscheidung der Bürger, freiwillig oder unfreiwillig ein Leben mit Kindern oder ohne Kinder zu führen.

dpa

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