Nach Streit um Chen Guangcheng

US-Botschafter zieht sich aus China zurück

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US-Botschafter Gary Locke (Mitte) nimmt im November 2013 die Hand von Chinas Präsident Xi Jinping (rechts) - nun zieht er sich aus dem Land zurück. Im Hintergrund: US-Finanzminister Jack Lew.

Peking - Gary Locke, Botschafter der USA in der Volksrepublik China, hat seinen Rückzug aus dem Land angekündigt. Offenbar ist der Druck auf die US-Botschaft zu groß geworden.

Nach nur zwei Jahren im Amt hat der US-Botschafter in China, Gary Locke, seinen Rückzug angekündigt. Anfang 2014 werde er zu seiner Familie nach Seattle zurückkehren, teilte Locke am Mittwoch in Peking mit. Er habe US-Präsident Barack Obama Anfang dieses Monats über seinen Rückzug informiert. Locke ist der erste US-Botschafter in China mit chinesischen Wurzeln. Im August 2011 hatte er seine Stelle in Peking angetreten. Nach der Flucht des blinden Bürgerrechtlers Chen Guangcheng in die US-Botschaft im vergangenen Jahr war Locke von chinesischer Seite unter Druck geraten. Chen durfte anschließend in die USA ausreisen.

dpa

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