US-Gericht: Verbot von Homo-Ehe Verfassungsbruch

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Ein Pärchen wartet in San Francisco vor dem Gerichtsgebäude.

San Francisco - Ein US-Berufungsgericht hat das Verbot gleichgeschlechtlicher Ehen in Kalifornien als nicht verfassungskonform beurteilt. Zwei Paare hatten geklagt.

Zukünftig wird sich voraussichtlich der Oberste Gerichtshof der USA mit dem umstrittenen, aber von den Wählern gebilligten Gesetz des Verbots der Homo-Ehe auseinandersetzen müssen. Mit zwei zu einer Stimme schlossen sich die Richter einem Urteil einer untergeordneten Instanz an, die in dem Gesetz eine Verletzung der Bürgerrechte von Schwulen und Lesben sieht.

Sowohl die Vertreter des Verbots als auch die beiden Paare, die gegen das Gesetz geklagt hatten, kündigten bereits vor dem Urteil an, im Falle einer Niederlage den Rechtsstreit fortzuführen - notfalls bis vor das höchste US-Gericht. Unklar blieb zunächst, wann homosexuelle Paare in Kalifornien nun wieder offiziell heiraten können.

dapd

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