US-Journalistin in Kairo von Polizei misshandelt

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Polizeieinsatz gegen Demonstranten in Kairo: Eine ägyptisch-amerikanische Journalistin sagt, sie sei von Ordnungskräften sexuell misshandelt und verletzt worden.

Kairo - Die ägyptisch-amerikanische Journalistin Mona al-Tahawy ist von der Polizei in Kairo nach eigenen Angaben geschlagen und sexuell misshandelt worden.

Die bekannte Publizistin teilte am Donnerstag via Kurznachrichtendienst Twitter mit, Angehörige der Ordnungspolizei hätten sie während einer Protestaktion in der Nähe des Tahrir-Platzes festgenommen.

Anschließend habe man ihr die Augen verbunden und sie begrapscht. “Ich konnte irgendwann nicht mehr mitzählen, wie viele Hände versuchten, in meine Hose zu gelangen“, schrieb Al-Tahawi.

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Eine Röntgenaufnahme zeige, dass ihr linker Arm und ihre rechte Hand als Folge der Schläge gebrochen seien, schrieb sie weiter. “Gott weiß, was passiert wäre, wenn ich keine doppelte Staatsbürgerschaft gehabt hätte.“ Ein Angehörige der Militärpolizei habe sich später für das Verhalten der Polizei entschuldigt.

dpa

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