USA schließen Botschaft in Syrien

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Der US-Botschafter Robert Ford hat am Montag Syrien verlassen

Washington - Die USA schließen ihre Botschaft in Damaskus und ziehen ihre Diplomaten aus Syrien ab. Auch Großbritannien ruft seinen Botschafter zurück.

Großbritannien hat seinen Botschafter in Syrien “zu Konsulationen“ zurückgerufen. Dies erklärte der britische Außenminister William Hague am Montag in London. Damit folgte die britische Regierung dem vorherigen Abzug des diplomatischen Stabs der USA.

Als Grund gab das US-Außenministerium am Montag in Washington an, die Regierung von Präsident Baschar al-Assad habe zusätzliche Schutzmaßnahmen ungeachtet der bedrohlichen Sicherheitslage verweigert.

Die Entscheidung bedeutet nicht den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Ländern. US-Kommentatoren sprachen jedoch von einem “ernsthaften Schritt“ Washingtons.

Die Schließung der US-Vertretung kommt unmittelbar nach dem Scheitern einer UN-Resolution zum Syrien-Konflikt. Russland und China hatten am Samstag im Weltsicherheitsrat in New York ihr Veto eingelegt.

US-Außenministerin Hillary Clinton hatte daraufhin angekündigt, sie wolle gemeinsam mit den Partnern außerhalb der Vereinten Nationen die Anstrengungen zur Unterstützung der syrischen Protestbewegung verdoppeln.

dapd

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