Gericht soll sich ein Bild machen

Vater von NSU-Mordopfer beantragt Ortsbegehung

+
Blick auf das Straßenschild Halitplatz, benannt nach dem Namen des Kasseler NSU-Mordofers Halit Yozgat in Kassel.

München - Im NSU-Prozess hat der Vater des Kasseler Mordopfers Halit Yozgat verlangt, dass das Gericht sich selbst ein Bild vom Tatort - einem Internetcafé - macht.

Der Verfassungsschützer Andreas T. gab an, nichts von dem Verbrechen mitbekommen zu haben, obwohl er zur Tatzeit in einem Nebenzimmer war. „Entweder hat Herr T. meinen Sohn Halit Yozgat getötet, oder er hat gesehen, wer ihn getötet hat“, sagte Vater Ismail am Dienstag vor dem Münchner Oberlandesgericht. T. müsse seinen toten Sohn hinter der Theke gesehen haben. Davon solle sich der Senat bei einer Besichtigung des Tatorts selbst überzeugen, forderte er.

dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Darum musste das Ordnungsamt bei Laschets Wahlparty einschreiten
Darum musste das Ordnungsamt bei Laschets Wahlparty einschreiten
Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern: CDU will weiter mit SPD regieren
Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern: CDU will weiter mit SPD regieren
In Frankreich bahnt sich eine Art "Groko" an
In Frankreich bahnt sich eine Art "Groko" an
Wahl 2017 in den Niederlanden im Ticker: Ministerpräsident Rutte hängt Wilders ab
Wahl 2017 in den Niederlanden im Ticker: Ministerpräsident Rutte hängt Wilders ab

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion