Verdächtige Post an italienischen Minister

Rom - Die italienischen Behörden haben in zwei Postsendungen an den Bürgermeister von Rom und den Justizminister Projektile entdeckt.

Bürgermeister Gianni Alemanno sagte dem Fernsehender Sky TG24 am Montag, ein an seine Sekretärin adressierter Umschlag habe neben zwei Projektilen auch ein Schreiben einer Extremistengruppe enthalten, die nach einem getöteten Terroristen der Roten Brigaden benannt sei. Die Roten Brigaden waren eine in Italien aktive kommunistische Untergrundorganisation. Die Postsendungen wurden am Montag in Poststellen in Rom abgefangen.

Erst vor wenigen Tagen hatten sich italienische Anarchisten zu einem Briefbombenanschlag bekannt, bei dem der Leiter einer Steuereinzugsbehörde verletzt wurde.

dapd

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