Verschwendungsskandal in Italien zieht Kreise

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Renata Polverini hat bereits ihren Posten geräumt.

Rom - Im Skandal um verschwendete öffentliche Gelder ist in der mittelitalienischen Region Latium das Parlament aufgelöst worden.

Das berichtete die Nachrichtenagentur Ansa am Freitag. Anfang der Woche war bereits die Präsidentin der Region, Renata Polverini, zurückgetreten. Die Abgeordneten sollen in einem Jahr einen zweistelligen Millionenbetrag verprasst haben - Geld, das in Krankenhäuser und Schulen sowie bei anderen öffentlichen Aufgaben fehlte.

Der Skandal kam ins Rollen, nachdem Abgeordnete rauschende Partys gefeiert und sich selbst großzügig aus den Kassen bedient hatten. Unter Druck ist vor allem die PdL (Volk der Freiheit) von Silvio Berlusconi. Besonders der ehemalige Fraktionschef der PdL, Franco Fiorito, soll große Summen veruntreut und private Ausgaben aus der Fraktionskasse finanziert haben.

Staatspräsident Giorgio Napolitano hatte den Skandal, der in Italien unter dem Titel „Laziogate“ Schlagzeilen machte, scharf kritisiert und Konsequenzen gefordert.

dpa

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