Verwundete Soldaten nach Deutschland zurückgeflogen

Potsdam/Termes - Die beiden am letzten Freitag bei einem Schusswechsel in Nordafghanistan schwer verwundeten Bundeswehrsoldaten sind am Sonntagabend in Deutschland eingetroffen.

Mit ihnen brachte das Lazarettflugzeug auch vier bei dem Zwischenfall leicht verwundete Soldaten und einen ebenfalls leicht verwundeten Soldaten von einem anderen Anschlag nahe Kundus in die Heimat zurück.

Das Spezialflugzeug war kurz vor 13.00 Uhr deutscher Zeit vom Flugplatz Termes in Usbekistan gestartet und gegen 19.10 Uhr in Stuttgart gelandet, wie die Bundespolizei mitteilte. Von dort werden einige Verwundete zum Bundeswehrkrankenhaus nach Ulm gebracht. Von Stuttgart wird das Lazarettflugzeug weiter zum Luftwaffenstützpunkt Wahn bei Köln fliegen. Von dort aus werden weitere Verwundete zum Bundeswehrzentralkrankenhaus nach Koblenz gebracht.

Zustand nach wie vor kritisch

Der Zustand der beiden Schwerverwundeten ist nach Angaben des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr stabil, aber nach wie vor kritisch.

Die beiden Schwerverletzten und die vier Leichtverwundeten gehörten zu einer Gruppe von neun deutschen Soldaten, die im Bundeswehrcamp Nord “OP North“ in der Provinz Baghlan aus nächster Nähe von einem afghanischen Soldaten beschossen wurden. Er war zur Bewachung der Bundeswehrsoldaten abkommandiert.

Bei dem Schusswechsel wurden drei deutsche Soldaten getötet. Auch der Angreifer kam ums Leben. Warum der afghanische Soldat auf seine deutschen Kameraden geschossen hat, konnte bisher nicht geklärt werden.

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