Miese Bilanz: FDP-Wahlergebnisse seit 2010

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Düstere Zeiten für die Liberalen: Der designierte FDP-Generalsekretär Patrick Döring gibt am Sonntag in der FDP-Parteizentrale in Berlin nach der Bekanntgabe der ersten Hochrechnung für die Landtagswahlen im Saarland eine Erklärung ab. 

Berlin -  Nachdem die FDP 2009 mit 14,6 Prozent ein historisches Rekordergebnis erreichte, ging es in den meisten Landtagswahlen bergab. So schnitten die Liberalen seitdem ab:

Viele Debakel - ein Erfolg: FDP-Wahlergebnisse seit 2010

Eine deutsche Traditionspartei im Freien Fall: Nachdem die FDP noch bei der Bundestagswahl 2009 bei mit 14,6 Prozent ein historisches Rekordergebnis erreichte, ging es für die Liberalen in den darauffolgenden Landtagswahlen bergab - mit Ausnahme eines Lichtblicks. So schnitt die FDP seit 2010 bei den Wahlen ab: © dpa
Nordrhein-Westfalen (9. Mai 2010): Die FDP erhält 6,7 Prozent und fliegt aus der Regierung. Parteifreunde der nordrhein-westfälischen FDP schauen nach der Wahl in einer Gasstätte in Düsseldorf auf einen Monitor, auf dem die ersten Hochrechnungen angezeigt werden. © dpa
Hamburg (20. Februar 2011): Mit 6,7 Prozent gelingt der FDP die Rückkehr ins Parlament - ihr einziger Erfolg im Superwahljahr 2011. Die Spitzenkandidatin der Hamburger FDP, Katja Suding, feiert nach den ersten Hochrechnungen der Bürgerschaftswahl mit Parteianhängern auf der FDP-Wahlparty in Hamburg. © dpa
Sachsen-Anhalt (20. März 2011): Mit nur 3,8 Prozent fliegt die FDP nach neun Jahren aus dem Magdeburger Landtag. Ein Wahlplakat mit einem Porträt des FDP-Spitzendkandidaten Veit Wolpert wird am Montag nach der Wahl in Magdeburg abgebaut. © dpa
Rheinland-Pfalz (27. März 2011): Die Liberalen scheitern mit einem Ergebnis von 4,2 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde. Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (l) und der rheinland-pfälzische Spitzenkandidat Herbert Mertin (beide FDP) geben in Mainz nach der ersten Hochrechnung ein Statement ab. © dpa
Baden-Württemberg (27. März 2011): 5,3 Prozent reichen der Partei gerade so, um im Landtag zu bleiben. In ihrem Stammland ist das Ergebnis gleichwohl miserabel. Die FDP muss in die Opposition. Ulrich Goll (l), Spitzenkandidat der FDP für die Landtagswahl in Baden-Württemberg, beantwortet nach Schließung der Wahllokale im Plenarsaal des Stuttgarter Landtags Fragen von Journalisten. © dpa
Bremen (22. Mai 2011): Mit 2,4 Prozent fährt die FDP ihr bis dahin schlechtestes Ergebnis ein und fliegt aus der Bürgerschaft. FDP-Anhänger reagieren am Sonntag in Bremen auf der Partei-Party auf die erste Prognose für die Bürgerschaftswahl in Bremen. © dpa
Mecklenburg-Vorpommern (4. September 2011): Von 9,6 Prozent im Jahr 2006 stürzt die FDP auf 2,8 Prozent ab und muss raus aus dem Landtag. Gino Leonhard, der Spitzenkandidat der FDP für die Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern, zeigt sich in Schwerin auf der Wahlparty der FDP enttäuscht. © dpa
Berlin (18. September 2011): Die FDP fährt desaströse 1,8 Prozent ein - ihr bislang schlechtestes Ergebnis in Berlin. Ein umgeknicktes Wahlwerbeplakat der FDP, aufgenommen am Sonntag nach Bekanntgabe der ersten Hochrechnungen vor der Parteizentrale der FDP in Berlin. © dpa
Saarland (25. März 2012): Die FDP ist im freien Fall - 1,2 Prozent sind das schlechteste Ergebnis, das sie jemals in einem westlichen Bundesland bei einer Landtagswahl erzielt hat. Selbst die politisch unbedeutende Familien-Partei Deutschlands bekommt mehr Stimmen. Der designierte FDP-Generalsekretär Patrick Döring gibt in der FDP-Parteizentrale in Berlin nach der Bekanntgabe der ersten Hochrechnung für die Landtagswahlen im Saarland eine Erklärung ab. # dpa-Notizblock © dpa

fro

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