Türkische Regierung bestätigt Angriffe auf IS und Kurden

Die Luftwaffenbasis Incirlik liegt in der Nähe der südosttürkischen Stadt Adana, etwa 100 Kilometer von der syrischen Grenze entfernt. Foto: Tarik Tinazay/Archiv
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Die Luftwaffenbasis Incirlik liegt in der Nähe der südosttürkischen Stadt Adana, etwa 100 Kilometer von der syrischen Grenze entfernt. Foto: Tarik Tinazay/Archiv
Tankflugzeuge der US Air Force bereiten sich auf dem Luftwaffenstützpunkt Incirlik auf den Abflug vor. Foto: Tarik Tinazay/Archiv
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Tankflugzeuge der US Air Force bereiten sich auf dem Luftwaffenstützpunkt Incirlik auf den Abflug vor. Foto: Tarik Tinazay/Archiv
Derzeit sind neben türkischen Truppen auch rund 1500 amerikanische Soldaten auf der Luftwaffenbasis Incirlik stationiert. Foto: U.S. Air Force photo/Airman 1st Class Cory W. Bush
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Derzeit sind neben türkischen Truppen auch rund 1500 amerikanische Soldaten auf der Luftwaffenbasis Incirlik stationiert. Foto: U.S. Air Force photo/Airman 1st Class Cory W. Bush
Kritiker werfen dem türkischen Präsidenten Erdogan vor, den IS lange ignoriert und indirekt sogar gefördert zu haben.. Foto: str.
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Kritiker werfen dem türkischen Präsidenten Erdogan vor, den IS lange ignoriert und indirekt sogar gefördert zu haben.. Foto: str.
F15-Kampfjets der US Air Force auf dem südtürkischen Luftwaffenstützpunkt Incirlik. Foto: EPA/Str/Archiv
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F15-Kampfjets der US Air Force auf dem südtürkischen Luftwaffenstützpunkt Incirlik. Foto: EPA/Str/Archiv
Ein US-Militärflugzeug landet auf dem türkischen Stützpunkt Incirlik bei Adana. FOto: Valdrin Xhemaj/Archiv
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Ein US-Militärflugzeug landet auf dem türkischen Stützpunkt Incirlik bei Adana. FOto: Valdrin Xhemaj/Archiv

Istanbul - Die Türkei hat erneut Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien angegriffen. Zugleich nahm sie aber auch Lager der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK im Nordirak ins Visier.

Dies bestätigte die Regierung in Ankara. Damit flog die türkische Luftwaffe eine zweite Angriffswelle gegen den IS und erstmals offiziell auch gegen die PKK. Bereits am frühen Freitagmorgen hatte die türkische Luftwaffe IS-Stellungen in Syrien beschossen. Damit gab die Regierung in Ankara ihre jahrelange Zurückhaltung gegenüber der Terrormiliz auf.

Außenminister Mevlut Cavusoglu bestätigte, dass sein Land der US-geführten internationalen Koalition Angriffe gegen den IS von türkischem Boden aus erlaube. Die Flughäfen stünden dafür aber noch nicht zur Verfügung, betonte er. Vom IS befreite Gebiete im Norden Syriens sollen "freie Zonen" werden, sagte Cavusoglu.

Die türkischen Angriffe werfen die Frage auf, welcher Stellenwert den kurdischen Volksschutzeinheiten (YPG) - einer Schwesterorganisation der PKK - beigemessen wird. Schließlich kommen YPG beim Kampf gegen den IS in Nordsyrien besondere Bedeutung zu.

Der Präsident der Kurdischen Autonomieregion im Nordirak, Massud Barsani, hat ein Ende der türkischen Luftangriffe gegen Angehörige der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK verlangt. Dies berichtete die kurdische Nachrichten-Webseite Bas News am Samstag. Sie zitierte dabei Quellen, wonach Barsani mit dem türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu gesprochen und Ankara sowie die PKK gedrängt habe, ihre Differenzen durch Verhandlungen beizulegen. Davutoglu wies demnach darauf hin, Barsani habe sein Einverständnis für Luftangriffe gegen die PKK gegeben.

dpa

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