Ministerin fordert Offenheit in globalisierter Welt

Von der Leyen: Deutsche sollten sich nicht abschotten

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Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen warnt die Deutschen davor, sich innerlich abzuschotten.

Berlin - In der Diskussion um die Aufnahme von Flüchtlingen hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) die Deutschen davor gewarnt, sich auch innerlich abzuschotten.

"Wer es in der globalisierten Welt nicht schafft, Offenheit zu üben, sondern weitgehend den Blick nach innen oder rückwärts richtet, der droht in allzu festen Fugen zu erstarren und im Sog der Selbstbeschäftigung zu versteinern", sagte von der Leyen in Berlin bei einer Konferenz der Alfred-Herrhausen-Gesellschaft zum Thema "Die Welt aus den Fugen - Auf der Suche nach neuen Gewissheiten".

Damit die Ankunft der Schutzsuchenden aus den Krisenregionen dieser Welt zu einer Bereicherung für die alternde deutsche Gesellschaft werden könne, müsse es aber klar sein, "dass bei unserem Zusammenleben hier unsere Regeln für alle gelten", betonte die Ministerin. Die Flüchtlinge hätten das Recht, menschenwürdig behandelt zu werden, "und zwar in jedem der europäischen Mitgliedsländer". Ihr Vorredner, der Historiker Heinrich August Winkler, sagte, es werde heute häufig von "europäischen Werten" gesprochen, wenn eigentlich "westliche Werte" gemeint seien.

dpa

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