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Wie sauber sind Bayerns Flüsse und Seen?

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Ein Blick von der Donau bei Straubing zu den bayerischen Alpen. © dpa

München - SPD und Grüne werfen der bayerischen Regierung vor, dass sie den Umweltschutz der Landwirtschaft opfern würde. Sie wollen das bayerische Wassergesetz ändern.

Der Landtag hat am Mittwochnachmittag mit einer Marathondebatte über das bayerische Wassergesetz begonnen. SPD und Grüne warfen der schwarz-gelben Staatsregierung bei der hitzigen Diskussion vor, den Umweltschutz zu Gunsten der Landwirtschaft zu opfern.

Hauptkritikpunkt der Opposition ist, dass in Bayern keine verpflichtenden Uferrandstreifen zwischen Feldern, Wiesen und Gewässer vorgeschrieben werden. Das wird nach Einschätzung der Opposition zu einer Verschlechterung der Wasserqualität in Bayern führen, weil dann Dünger und Gülle in Bäche und Flüsse laufen könnten.

Umweltminister Markus Söder (CSU) wies die Kritik schon vor Beginn der Debatte zurück: Bayern habe das sauberste Wasser in Deutschland. “Wir sind das Wasserland Nummer eins.“

Die Opposition brachte mehr als 60 Änderungsanträge ein, so dass die Debatte voraussichtlich bis in den späten Abend andauern wird. CSU und FDP wollten im Gegenzug auf einen Großteil ihrer eigenen Redezeit verzichten, um die Debatte abzukürzen.

dpa

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