Letzte Sitzung vor den Ferien

Weihnachtsfriede im Landtag getrübt

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Die stellvertretende Ministerpräsidentin Ilse Aigner (CSU) stellte das Positive heraus: „Wir haben nicht nur gestritten, sondern uns gemeinsam für unser Land eingesetzt.“. Ihr Wunsch für das neue Jahr sei, das Miteinander zu suchen und nicht das Gegeneinander.

München - Nach monatelangen heftigen Auseinandersetzungen haben sich Opposition und CSU im Landtag auch vor Weihnachten nicht voll versöhnt.

Bei der letzten Sitzung vor den Weihnachtsferien stellte SPD-Generalsekretärin Natascha Kohnen umstandslos fest: „Das Verhältnis von Opposition und Regierungsfraktion ist nicht ungetrübt.“ Sie hielt der CSU indirekt vor, überempfindlich auf Kritik zu reagieren: „Es ist Aufgabe der Opposition, die Regierung abzuschminken, während die Vorstellung noch läuft“, zitierte sie den früheren französischen Präsidenten Jacques Chirac.

Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU) betonte die Arbeitsleistung des viel gescholtenen Parlaments: Das Pensum der Abgeordneten umfasste in diesem Jahr bereits rund 1800 Anträge und Änderungsanträge sowie mehr als 2500 Anfragen. „Alle nehmen ihre Verantwortung ernst“, sagte Stamm.

Die stellvertretende Ministerpräsidentin Ilse Aigner (CSU) stellte das Positive heraus: „Wir haben nicht nur gestritten, sondern uns gemeinsam für unser Land eingesetzt.“. Ihr Wunsch für das neue Jahr sei, das Miteinander zu suchen und nicht das Gegeneinander.

Ein verbindendes Moment zwischen Aigner, Stamm und Kohnen gab es dann doch: „Heute sprechen zum ersten Mal drei Frauen hintereinander“, sagte Aigner. Das hatte es bei den Schlussworten vor der Weihnachtspause noch nie gegeben.

dpa

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