Von türkischer Küste

Flüchtlinge setzen weiterhin nach Griechenland über

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Flüchtlinge demonstrieren am Montag im Moria-Camp auf Lesbos dafür, dass die Grenzen wieder geöffnet werden.

Athen - Während der Flüchtlings-Krisenstab der griechischen Regierung insgesamt rund 200 Ankünfte zählte, sollen Medienberichten zufolge allein auf Lesbos noch in den Morgenstunden des Dienstags mehr als 300 Menschen angekommen sein.

Auch in der Nacht zum Dienstag haben wieder Flüchtlinge und Migranten von der türkischen Küste zu den griechischen Inseln übergesetzt. Während der Flüchtlings-Krisenstab der griechischen Regierung insgesamt rund 200 Ankünfte zählte, sollen Medienberichten zufolge allein auf Lesbos noch in den Morgenstunden des Dienstags mehr als 300 Menschen angekommen sein. Den „Hotspot“ der Insel, das ehemalige Gefängnis in der Nähe des Ortes Moria, stelle die steigende Zahl vor Herausforderungen, schreibt die Tageszeitung „Ta Nea“.

Bei einem Besuch der Insel hatte der griechische Bürgerschutzminister Nikos Toskas deshalb bereits angekündigt, im Notfall auch Flüchtlinge auf anderen Inseln unterzubringen. Diese Möglichkeit werde geprüft, zitieren griechische Zeitungen den Minister am Dienstag. Die Flüchtlinge und Migranten, die seit dem Inkrafttreten des Pakts zwischen der EU und der Türkei auf den griechischen Inseln anlanden, werden dort in den „Hotspots“ festgehalten. Geplant ist, dass sie eine Art Asyl-Schnellverfahren durchlaufen; anschließend können sie gemäß der Vereinbarung zurück in die Türkei geschickt werden.

dpa

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