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Rüstungsbericht 2014

Deutsche Waffenexporte deutlich gestiegen

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U-Boot "Rahav" in der ThyssenKrupp-Werft in Kiel. Das U-Boot gehört zur Dolphin-Klasse mit 68 Meter Länge. Foto: Matthias Hoenig/Archiv

Berlin - Deutschland hat einem Bericht zufolge im ersten Halbjahr 2015 deutlich mehr Rüstungsgüter ins Ausland verkauft.

In den ersten sechs Monaten habe die Bundesregierung entsprechende Ausfuhren im Wert von 3,5 Milliarden Euro genehmigt, berichtete die "Welt" unter Berufung auf einen offiziellen Zwischenbericht. Die sogenannten Einzelausfuhrgenehmigungen hätten damit im ersten Halbjahr 2015 fast so hoch gelegen wie im Gesamtjahr 2014.

Die Ausfuhren der deutschen Rüstungsindustrie waren im ersten Amtsjahr von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) deutlich zurückgegangen. Dies zeigte der Rüstungsexportbericht für 2014. Insgesamt waren 2014 Lieferungen im Wert von 6,5 Milliarden Euro genehmigt worden - 22 Prozent weniger als im Jahr davor und zugleich der niedrigste Wert seit 2010. Gabriel hatte zu Beginn der neuen großen Koalition angekündigt, Waffenexporte gründlicher prüfen zu lassen.

Die Bundesregierung sehe jedoch keinen Anlass zur Besorgnis wegen der wieder gestiegenen Zahlen. Das lege sie ausführlich in der Zusammenfassung zu Beginn des Berichts dar, schrieb das Blatt. "Rund ein Viertel dieses Wertes ergibt sich aus einer Genehmigung für ein U-Boot nach Israel, das bereits 2003 zugesagt worden war", heißt es.

dpa

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