Beliebter Grünen-Chef

"Welt"-Umfrage: Habeck liegt in Kanzlerfrage vor AKK

+
Steil aufgestiegen: Grünen-Chef Robert Habeck. Foto: Hendrik Schmidt

Ein eigener Kanzlerkandidat? Diese Debatte wollen die Grünen nicht führen. Dabei liegt ihr Parteichef in der Gunst der Deutschen ganz weit oben.

Berlin (dpa) - Im Vergleich zwischen Grünen-Chef Robert Habeck und CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer würden sich die Deutschen deutlich für Habeck als Kanzler entscheiden.

Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der "Welt", die heute vorgestellt wurde. Demnach könnte Habeck bei einer Direktwahl des Kanzlers 43 Prozent der Stimmen gewinnen, Kramp-Karrenbauer käme auf 21 Prozent. 34 Prozent der Befragten würden keinen der beiden wählen, die restlichen 2 Prozent haben sich enthalten.

Die Umfrage kommt außerdem zu dem Ergebnis, dass Habeck deutlich mehr Rückhalt bei den eigenen Anhängern hat. 90 Prozent der potenziellen Grünen-Wähler würden bei einer Direktwahl für ihn als Kanzler votieren. Kramp-Karrenbauer könnte mit einer Unterstützung von 55 Prozent der Unions-Anhänger rechnen.

Gut 5000 Menschen wurden Anfang der Woche danach gefragt, ob sie sich bei einer direkten Kanzlerwahl eher für Habeck oder für Kramp-Karrenbauer entscheiden würden. In Deutschland wird der Kanzler vom Bundestag gewählt.

Artikel der "Welt"

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Organspende: „Todesurteil“ und „schwarzer Tag“ - Ärzte reagieren teils drastisch auf neues Gesetz
Organspende: „Todesurteil“ und „schwarzer Tag“ - Ärzte reagieren teils drastisch auf neues Gesetz
Nach Schüssen auf sein Büro: Morddrohungen gegen SPD-Mann Diaby - erschreckende Nachricht
Nach Schüssen auf sein Büro: Morddrohungen gegen SPD-Mann Diaby - erschreckende Nachricht
Epstein-Skandal: Verfügbarkeiten von Frauen und Mädchen in Computerdatenbank - Jüngste war elf
Epstein-Skandal: Verfügbarkeiten von Frauen und Mädchen in Computerdatenbank - Jüngste war elf
Putin verzichtet nicht auf Medwedew: Neue Details zu künftigen Machtstrukturen
Putin verzichtet nicht auf Medwedew: Neue Details zu künftigen Machtstrukturen

Kommentare