Westerwelle will Libyen den Geldhahn zu drehen

Genf - Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich für einen kompletten Stopp aller Geldüberweisungen an Libyen ausgesprochen.

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Nach einem Treffen mit den Außenministern aus den USA, Frankreich, Großbritannien und Italien schlug Westerwelle am Montag in Genf das “Einfrieren von sämtlichen Zahlungen an Libyen“ für einen Zeitraum von 60 Tagen vor. Dazu gehöre beispielsweise auch die Begleichung von Öl-Rechnungen. “Wir müssen verhindern, dass frisches Geld in die Hände von Herrn Gaddafi kommt.“

Blutige Proteste in Libyen

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Bei dem Treffen der Außenminister am Rande einer Sitzung des UN-Menschenrechtsrates wurde kein formeller Beschluss gefasst. Nach Angaben aus deutschen Regierungskreisen gibt es für eine solche Idee aber viel Unterstützung. Im Gespräch ist auch, den Aktienhandel von Firmen einzufrieren, an denen der libysche Staat Anteile hat.

dpa

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