Er zieht allerdings Grenzen

Kretschmann: Kirche statt Facebook

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Winfried Kretschmann setzt auf die Kritik der Kirche

Stuttgart - Winfried Kretschmann (65) wünscht sich auch in Zeiten von Internet und Facebook eine kritische Kirche, die gesellschaftliche Veränderungen anstößt.

 „Es ist ja gerade 20 Jahre her, dass die SED damals in der DDR mit allem gerechnet hat, nur nicht damit, dass Menschen mit Kerzen aus Kirchen kommen“, sagte der Politiker dem evangelischen Magazin „Chrismon“ (Oktober). „Daran sollten wir immer mal wieder erinnern. Das war eine gelungene friedliche Revolution - ohne den Schlamm von Facebook, in dem man da immer herumwatet.“ Kirche sei nicht nur Teil der Gesellschaft, „sondern immer auch was Widerständiges“.

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Zu tagespolitisch sollte Kirche nach Meinung Kretschmanns aber nicht werden: „Gottesdienste gegen Stuttgart 21, gegen andere Projekte? Das kann leicht kitschig werden.“ Kretschmann gehört dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken an, einem wichtigen Laien-Gremium.

dpa

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