Prominente Unterstützer

Wird er Merkels Nachfolger? Stoiber und Schäuble sehen diesen CDU-Mann als künftigen Kanzler

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Sitzt er auf der Regierungsbank bald rechts unten? Gesundheitsminister Spahn (o, 2.v.l.)

In der Biografie eines CDU-Manns lassen Aussagen von Wolfgang Schäuble und Edmund Stoiber aufhorchen. Die beiden Altmeister könnten ihn als kommenden Kanzler befürworten.

München/Berlin - Angela Merkel ist seit 2005 Bundeskanzlerin - innerhalb der Union gibt es unter prominenten Namen einen Favoriten auf ihre Nachfolge: Gesundheitsminister Jens Spahn (38).

In einer Biografie über Spahn, die der Chefredakteur der Rheinischen Post, Michael Bröcker verfasste, sprechen sich Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) und Bayerns Ex-Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) laut bild.de dafür aus, Spahn mit höheren Aufgaben zu betrauen - zumindest unter gewissen Bedingungen.

Folgt Spahn Merkel als Kanzler?

„Wenn Jens Spahn den Gesundheitsminister erfolgreich macht, kommt er auch für Höheres infrage“, sagt Schäuble in der Biografie.

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Angela Merkel mit Andreas Scheuer (l.) und Jens Spahn (r.)

Laut Stoiber gehört „Jens Spahn zu dem Politiker-Typus, die Mut haben und den Mund aufmachen, auch wenn sie damit nicht auf Mehrheitslinie liegen. Davon brauchen wir mehr in der Politik“.  Weiter findet Stoiber: „Unbequeme Politiker, die aber in ihrer Meinung verlässlich sind, sind ein Rezept gegen Politikverdrossenheit. Jens Spahn ist so einer.“ Spahn sei „eine der kommenden Personen in der Union. Er ist leidenschaftlich und er hat den Mut.“

Auch aus dem Ausland erhält Spahn in dem Buch Unterstützung. Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (32) lässt sich mit den Worten zitieren, Spahn sei „ein Politiker mit Ecken und Kanten, davon haben wir viel zu wenige in Europa. Er ist ein außergewöhnliches politisches Talent, dem ich auch höhere Positionen zutraue. Er hat vieles, was man für die Spitzenämter in einer Demokratie braucht: Leidenschaft, Gestaltungswille, Überzeugung. Jens hat noch viel vor sich.“

cg

Video: Jens Spahn will Organspenden zur Pflicht machen

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