Wegen Plänen von SPD und Grünen

Wirtschaftsweiser warnt vor Steuererhöhungen

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Christoph Schmidt ist der Vorsitzende der Wirtschaftsweisen

Berlin - SPD und Grüne planen Steuerreformen, die eine Mehrbelastung von 40 beziehungsweise 30 Milliarden Euro bedeuten würden. Der Chef der Wirtschaftsweisen warnt jedoch davor, die Steuern zu erhöhen.

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Lage warnt die Politik vor Steuererhöhungen nach der Bundestagswahl. „In Deutschland ist die Wirtschaft durch einen starken Mittelstand geprägt. Der kann bei steigenden Belastungen weniger investieren - das wirkt sich natürlich negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung und auch auf die Lohnsteigerungen der Beschäftigten aus“, sagte der Vorsitzende der Wirtschaftsweisen, Christoph Schmidt, der „Bild“-Zeitung vom Dienstag.

Im Bundestagswahlprogramm fordert die SPD unter anderem eine Wiedereinführung der Vermögensteuer und höhere Steuern auf Erträge aus Kapitalgeschäften. Die Grünen wollen mit einer Einkommenssteuerreform Besserverdienende mehr zur Kasse bitten, alle mit einem Jahreseinkommen unter 60.000 Euro aber entlasten. Einem Zeitungsbericht vom Wochenende zufolge beziffert das FDP-geführte Wirtschaftsministerium die Mehrbelastung durch die SPD-Pläne mit 40 Milliarden Euro, durch das Grünen-Konzept mit 32 Milliarden Euro.

dpa

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