Rückzug

Dagmar Wöhrl kandidiert nicht mehr für Bundestag

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Die CSU-Bundestagsabgeordnete Dagmar Wöhrl. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv

Nürnberg - Die Nürnberger CSU-Bundestagsabgeordnete Dagmar Wöhrl hat ihren Abschied aus der Politik angekündigt.

Sie wolle im Herbst 2017 nicht mehr für den Bundestag kandidieren, schrieb die 61-Jährige am Freitag in ihrem Internet-Blog "Mein geliebtes Nürnberg, es war mir eine Ehre!", heißt es dort.

Nach der aktuellen Legislaturperiode wolle sie sich "einer neuen Herausforderung widmen" - der von ihr gegründeten Emanuel Wöhrl Stiftung. Zum anderen wolle sie für das Komitee von Unicef Deutschland kandidieren und sich weiter für den Tierschutz einsetzen.

Die "Miss Germany" von 1977 sitzt seit dem Jahr 1994 für die CSU im Bundestag. Von 1995 bis 2003 war sie Schatzmeisterin der CSU, unter Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde sie Parlamentarische Staatssekretärin ins Wirtschaftsministerium. Seit 2009 leitet die Juristin den Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Neben ihrem Bundestagsmandat arbeitete sie in der Modefirma ihres Mannes Hans Rudolf Wöhrl mit.

Zuletzt war die 61-jährige bei politischen Abstimmungen mehrmals von der Linie ihrer Fraktion abgewichen, zum Beispiel in der Griechenlandkrise und der Flüchtlingspolitik.

Am Mittwoch hatte CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt ebenfalls ihren Abschied aus dem Bundestag nach der Wahl angekündigt.

dpa

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