UN wollen Sicherheit von Atomkraftwerken überprüfen

Genf - Die Vereinten Nationen wollen nach der Katastrophe in Japan die Sicherheit von Atomkraftwerken weltweit überprüfen. Dazu lädt UN-Generalsekretär Ban Ki Moon zu einem hochrangigen Treffen am 22. September zur Generalversammlung nach New York.

Bei der Eröffnung einer internationalen Katastrophenschutzkonferenz in Genf kündigte Ban am Dienstag zugleich einen intensiveren Dialog mit der Atomindustrie an.

“Die Tragödie um das Atomkraftwerk Fukushima hat die Frage nach der Zukunft der Atomenergie aufgeworfen und öffentliche Besorgnis genährt“, sagte der UN-Generalsekretär. Länder, die diese Technologie einsetzten, müssten sicherstellen, dass ihre Reaktoren unterschiedlichsten Katastrophen standhalten könnten.

Fukushima: Schock-Bilder aus der Todeszone

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An der viertägigen Konferenz in Genf nehmen rund 2000 Experten teil. Im Rahmen mehrjähriger Programme wird untersucht, wie sich die Welt besser auf Katastrophen vorbereiten kann. Nach einem in Genf vorgestellten Bericht beliefen sich im vergangenen Jahr die wirtschaftlichen Verluste von Katastrophen - wobei bis zu 97 Prozent wetterbedingt sind - auf etwa 1,9 Billionen Dollar (1,3 Billionen Euro).

Die Atomkraftwerke in Deutschland und Europa

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Verbesserungen gebe es bei den Abwehrmaßnahmen gegen Naturkatastrophen, wie etwa verstärkter Deichbau oder mehr erdbebensichere Häuser. So sei das Risiko, durch eine wetterbedingte Katastrophe getötet zu werden, heute in vielen Ländern niedriger als noch 1990. Dies sei umso bemerkenswerter, da die Bevölkerung in den vergangenen 20 Jahren besonders in den betroffenen Ländern deutlich zugenommen habe.

dpa

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