Wulff: Kritik aus eigenen Reihen nimmt zu

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Hermann Gröhe wirft Christian Wulff "Ungeschicklichkeiten und Fehler" vor.

Berlin - Auch in der Regierungskoalition wächst nun die Kritik an Bundespräsident Christian Wulff. CSU-Chef Horst Seehofer bleibt seiner Linie treu und verteidigt den Bundespräsidenten.

CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe beklagte in einem “Spiegel“-Interview “Ungeschicklichkeiten und Fehler“ des Staatsoberhaupts. Wulff verdiene aber eine Chance, Vertrauen wieder aufzubauen, zitierte ihn das Magazin am Samstag.

Kritik kam von Bundestagsabgeordneten von CDU/CSU. “Mit der scheibchenweisen Aufklärung des Sachverhalts hat sich Christian Wulff keinen Gefallen getan“, sagte Marco Wanderwitz dem Magazin. Der CSU-Abgeordnete Georg Nüßlein sagte: “Das Krisenmanagement ist nicht professionell und seine Kommunikation oft auch nicht.“

Wulff-Interview: So reagieren Parteien und Medien

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CSU-Parteichef Horst Seehofer verteidigte den Bundespräsidenten dagegen erneut. “Wir stellen uns hinter Menschen in Schwierigkeiten, es sei denn, die Schwierigkeiten sind so groß, dass man das nicht mehr verantworten kann. Das ist bei Christian Wulff nicht der Fall.“

dapd

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