Zeil zu Griechenland: "Gesund sparen unmöglich"

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Fordert die Umschuldung Griechenlands: Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil.

München - “Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende“: Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil fordert die Umschuldung Griechenlands. Seine Meinung zum Thema:  

Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil hat eine Umschuldung Griechenlands gefordert und sich gegen neue Milliardenhilfen der EU ausgesprochen. “Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende“, schreibt der FDP-Politiker im Wirtschaftsmagazin “Focus-Money“. Überschuldung bedeute nun einmal, dass es unmöglich sei, sich gesund zu sparen. “Weitere Milliardenspritzen aus den europäischen Rettungsschirmen, seien sie auch mit noch so harten Reformauflagen verbunden, führen zu nichts anderem als einer dauerhaften Alimentierung des Patienten.“  FDP-Chef und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler hatte zuvor weitere Hilfen für den hochverschuldeten Mittelmeerstaat von konkreten Gegenleistungen abhängig gemacht. Zeil betonte, die EU müsse Griechenland nach einem Schuldenschnitt finanziell “wieder auf die Beine helfen“. Umgekehrt müssten die Griechen im Gegenzug aber harten und schmerzhafte Reformen umsetzen.

lby

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