Zeil kritisiert Röslers Verhandlungsstrategie bei Energiewende

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Martin Zeil kritisiert Röslers Verhandlungsstrategie.

München - Der bayerische Wirtschaftsminister und FDP-Vize Martin Zeil kritisiert anlässlich von Röslers ersten 100 Tagen als FDP-Chef dessen Verhandlungsstrategie beim Atomausstieg.

"Bei der Energiewende hätte er den besonders Wendigen in der Union nicht so schnell nachgeben dürfen, dann wäre das wirtschaftspolitische Profil noch schärfer", sagte Zeil dem Münchner Merkur am Donnerstag. Ansonsten zeigte sich Zeil aber zufrieden mit dem Parteivorsitzenden. "Philipp Rösler führt die Partei mit einem neuen, erfrischenden Stil. Dass manche Lieferung nach erst 100-Tagen, wie beispielsweise bei Steuern oder der Schuldenkrise innerhalb der EU, noch nicht vollkommen erfolgen konnte, ist nicht ihm, sondern dem vielstimmigen Chor innerhalb der Koalition anzulasten", sagte Zeil.

mm

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