Zeil: Schneller Atomausstieg schadet Bayern

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Martin Zeil

München - Ein schneller Atomausstieg bis 2020 würde der bayerischen Wirtschaft nach Einschätzung von Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) großen Schaden zufügen.

In seinem Ausstiegskonzept peilt Zeil einen Abschied von der Kernkraft erst Mitte des nächsten Jahrzehnts an - das wäre fünf Jahre später als von Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) gefordert.

Der Atomausstieg wird nach Zeils Einschätzung in jedem Fall den Strom teurer machen: Der Umbau der Energieversorgung sei “nicht kostenneutral zu schaffen“, heißt es in der Kurzfassung des Papiers, das der dpa vorliegt und über das die “Augsburger Allgemeine“ (Freitag) zuerst berichtete.

“Er wird die Energiepreise erhöhen und zu einer deutlich steigenden finanziellen Belastung für die Wirtschaft und die Verbraucher führen.“ Bei weiteren Energiekostensteigerungen fürchtet Zeil den Abbau von Arbeitsplätzen sowie die Verlagerung von Standorten ins Ausland.

dpa

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