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Der Bundespräsident - viele Aufgaben, wenig Macht

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Berlin - Der Bundespräsident ist das Staatsoberhaupt Deutschlands. Er wird für fünf Jahre von der Bundesversammlung gewählt und hat nicht nur representative Aufgaben.

Der Bundespräsident - viele Aufgaben, wenig Macht
1 / 17Der Bundespräsident - viele Aufgaben, wenig Macht © dpa
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2 / 17Der Bundespräsident ist das Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland. Hier plaudert Roman Herzog mit Königin Elisabeth; sie ist das Staatsoberhaupt Großbritanniens. © dpa
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3 / 17Das Grundgesetz weist dem obersten Repräsentanten Deutschlands zwar viele Aufgaben zu, aber deutlich weniger politische Befugnisse als etwa in Präsidialdemokratien wie Frankreich oder den USA. Hier besuchen Bundespräsident Roman Herzog (l.) und Bundeskanzler Helmut Kohl (r.) den US-Präsidenten Bill Clinton. © dpa
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4 / 17Er soll sein Amt unparteiisch führen, ist jedoch nicht auf repräsentative Aufgaben beschränkt. Das Staatsoberhaupt vertritt den Bund völkerrechtlich und schließt im Namen des Bundes Verträge mit anderen Staaten. © dpa
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5 / 17Hier unterzeichnet Bundeskanzlerin Merkel den Vertrag von Lissabon. Köhler hatte die Ratifizierung zunächst ausgebremst, um das Urteil des Bundesverfassungsgerichts abzuwarten. © dpa
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6 / 17Zu den normalen Geschäften zählen Staatsbesuche und Empfänge von Diplomaten. Hier empfängt Bundespräsident Horst Köhler (vorne 2.v.l.) den israelischen Staatspräsidenten Schimon Peres. An der Gedenkstätte am Gleis 17 im Berliner Grunewald fand eine Feier zum Andenken an die Opfer des Holocaust statt. © dpa
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7 / 17Er kann durch Reden und Reisen politische Akzente setzen. © dpa
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8 / 17Zu den Aufgaben und Rechten des Staatsoberhaupts gehört die Mitwirkung bei der Regierungsbildung. Die Minister des Kabinetts  (Foto: schwarz-gelbe Regierung) werden von ihm ernannt und entlassen; allerdings auf Vorschlag des Kanzlers. © dpa
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9 / 17Den Kanzler - hier Bundeskanzlerin Angela Merkel - schlägt der Bundespräsident dem Parlament zur Wahl vor. © dpa
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10 / 17Falls der Kandidat keine Mehrheit findet, kann der Präsident das Parlament auflösen. Hier gratuliert der gestürzte Kanzler Helmut Schmidt (M.r.) dem per konstruktivem Misstrauensvotum an die Macht gekommenem Helmut Kohl (M.l.). © dpa
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11 / 17Gesetze können erst wirksam werden, wenn der Präsident sie unterschrieben hat. Seine Unterschrift kann er nur aus verfassungsrechtlichen Gründen verweigern. Hier unterzeichnet Köhler das Gesetz, dass als "Bankenrettungsplan" bekannt wurde. © dpa
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12 / 17Anders als in Frankreich, Österreich oder Polen wird das deutsche Staatsoberhaupt nicht direkt vom Volk gewählt. Hier ist Polens Präsidentschaftskandidat Jaroslaw Kaczynski mit der Enkeltochter seines Bruders bei der Abstimmung in seiner Heimat zu sehen. © dpa
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13 / 17In Deutschland wird das Staatsoberhaupt von einem Wahlgremium, der Bundesversammlung, gewählt. © dpa
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14 / 17Die Amtszeit beträgt fünf Jahre, eine Wiederwahl ist nur ein Mal möglich. © dpa
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15 / 17Gewählt werden kann nur, wer Deutscher und mindestens 40 Jahre alt ist.  Die Kandidaten für Köhlers Nachfolge (v.l.): Christian Wulff (51 Jahre, geboren in Osnabrück), Joachim Gauck (70, Rostock) und Luc Jochimsen (74, Nürnberg). © dpa
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16 / 17Der Präsident kann nur durch das Bundesverfassungsgericht und nur bei vorsätzlichen Verstößen gegen das Grundgesetz oder andere Bundesgesetze seines Amtes enthoben werden. Außer er geht freiwillig früher, wie Horst Köhler, hier beim Großen Zapfenstreich. © dpa
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17 / 17Die Amtsbezüge des Bundespräsidenten betragen derzeit 199 000 Euro im Jahr. Sein Amtssitz ist das Schloss Bellevue in Berlin. © dpa

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