FDP will Bleiberecht für Uni-Absolventen beschließen

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Martin Zeil (FDP)

München - Bayerns FDP will im Zuwanderungs-Streit mit der CSU ein eigenes Konzept beschließen. "Gerade in Sachen Fachkräftebedarf braucht Bayern einen Modernisierungsschub. Das ist eine Existenzfrage für unsere Wirtschaft", sagte Vize-Ministerpräsident Martin Zeil (FDP) dem Münchner Merkur.

"Wenn sich der Fachkräftemangel fortsetzt, verlieren wir in den nächsten 20 Jahren 650 Milliarden Euro Wertschöpfung." Zeil fordert vor Beginn der Klausur der Landtagsfraktion in Benediktbeuern ein Stufenkonzept.

Die Einkommensgrenzen für Zuwanderer sollen von 66 000 auf 40 000 Euro sinken. Zudem plädiert er für "ein mindestens zweijähriges Bleiberecht für ausländische Studenten, wenn sie einen bayerischen Hochschulabschluss in der Tasche haben". Mittelfristig brauche Deutschland ein "wettbewerbsfähiges Punktesystem" für die Zuwanderung.

Zeil: "Als FDP haben wir große Sympathie für das Österreich-Modell, Hochqualifizierte für ein halbes Jahr ins Land zu lassen – unbürokratisch und intelligent." Der Wirtschaftsminister kündigt der CSU an, in dieser Frage unnachgiebig zu sein: "Wir werden hier nicht locker lassen."

MM

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