Sie wollten als „Märtyrer“ sterben

Zwei mutmaßliche IS-Terroristen in Spanien gefasst

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Zwei Marokkaner wurden in Spanien verhaftet. Sie sollen Anschläge geplant haben.

Madrid - Die spanische Polizei hat zwei mutmaßliche Dschihadisten gefasst. Sie sollen Terroranschläge geplant haben.

Die beiden aus Marokko stammenden Männer seien in der Hauptstadt Madrid sowie in der katalanischen Gemeinde Roda de Ter am frühen Samstagmorgen festgenommen worden, teilte das Madrider Innenministerium mit.

Festgenommene waren sehr aktiv in sozialen Netzwerken

Die Festgenommenen seien in der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) „völlig integriert“ gewesen, hieß es. Sie seien darauf vorbereitet gewesen, bei Anschlägen als „Märtyrer“ zu sterben. Sie seien in sozialen Netzwerken sehr aktiv gewesen und hätten sich dort intensiv der Indoktrinierung, der Radikalisierung und der Anwerbung von Menschen für dschihadistische Terrorgruppen gewidmet.

Das Innenministerium betonte, seit der Anhebung des Terroralarms auf die zweithöchste Stufe 4 Mitte vergangenen Jahres seien in Spanien bisher insgesamt 163 Dschihadisten festgenommen worden.

dpa

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