Zwei Soldaten und neun Al-Kaida-Kämpfer im Jemen getötet

Sanaa - Bei Gefechten mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida nahe stehenden Aufständischen sind im Süden des Jemens am Dienstag zwei Soldaten getötet worden.

Neun Al-Kaida-Kämpfer kamen ebenfalls am Dienstag bei einem weiteren Zwischenfall ums Leben. Die neun Aufständischen wurden in der Nacht im Hafen der Stadt Sindschibar getötet. Anwohner und Soldaten berichteten, sie hätten nur die verkohlten Leichen der Männer entdeckt und vermuten die US-Marine hinter dem Angriff.

Die US-Streitkräfte kommentierten den Vorfall nicht. Allerdings erklärten sie bereits mehrfach, sie würden keine Artillerieangriffe auf Ziele im Jemen durchführen. Jedoch flogen sie in Jemen durchaus Angriffe mit Drohnen.

Bei den Kämpfen zwischen jemenitischen Soldaten und Al-Kaida-Kämpfern in der Stadt Sindschibar seien keine Rebellen ums Leben gekommen, hieß es aus Sicherheitskreisen. Die Aufständischen hatten die politischen Unruhen im vergangenen Jahr genutzt und die Hauptstadt der Provinz Abjan erobert. Über 100.000 Menschen waren in Nachbarprovinzen geflohen. Mittlerweile konnten Regierungstruppen zwar wieder Teile von Sindschibar unter ihre Kontrolle bringen. Es gelang ihnen jedoch bislang nicht, die Rebellen vollständig aus der Stadt zu vertreiben.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

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