Zwölf Tote nach Anschlag auf Präsidentensitz in Somalia

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Vermutlich galt der Anschlag einem Treffen somalischer Stammesältester mit UN-Funktionären. Foto: Said Yusuf Warsame

Mogadischu (dpa) - Bei einem Selbstmordanschlag auf den Amtssitz des somalischen Präsidenten sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. 23 weitere wurden teils schwer verletzt, als ein Attentäter das Tor des Regierungsgebäudes in einem mit Sprengstoff beladenen Wagen rammte.

Vermutlich galt der Anschlag vom Montagabend einem Treffen somalischer Stammesältester mit UN-Funktionären in dem Gebäude, wie Behördensprecher Abdifatah Omar Halane am Dienstag sagte. Unter den Opfern waren Geheimdienstkreisen zufolge auch drei Ausländer. Neben einem Türken seien auch zwei Polen getötet worden, die in Somalia für eine Baufirma arbeiteten. Die islamistische Terrorgruppe al-Shabaab bekannte sich zu dem Anschlag.

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