Chiemgau: Ausgezeichnet wandern

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Wintersport abseits der Piste: In der Chiemgauer Gemeinde Reit im Winkl wurde gerade der zweite Premium-Wanderweg ausgezeichnet.

Auch in der Heimat von Skistar Rosi Mittermaier ist im Winter nicht alles Abfahrtslauf und der Schnee nicht nur für Pisten gut. Gerade wurde in der Chiemgauer Gemeinde Reit im Winkl der zweite Premium-Winterwanderweg Deutschlands ausgezeichnet.

Er beginnt beim Langlaufstadion direkt im Dorf und führt auf sechs Kilometern an Flüssen entlang und über sonnige Lichtungen im Rundkurs zurück zum Ausgangspunkt. Wie der fünf Kilometer lange Weg auf der Hemmersuppenalm (Start: Hindenburghütte) ist er gewalzt und nicht geräumt und bietet dem Wanderer dadurch eine optimal begehbare Unterlage.

Insgesamt umfasst das Winterwegenetz in Reit im Winkl 40 Kilometer. Mit der Inklusive-Card können Urlauber gratis an geführten Touren teilnehmen. Ein Paket mit sieben Übernachtungen in einer Ferienwohnung oder im Doppelzimmer mit Frühstück, täglich freiem Eintritt ins Winkler Hallenbad, zwei geführten Wanderungen und je einer Berg- und Talfahrt auf die Hemmersuppenalm und die Winklmoosalm kann zum Preis von 197 Euro pro Person beim Tourismusverband unter Tel. 08640/800 27 gebucht werden (im Internet: www.reitimwinkl.de).

So wandert Deutschland

Die Wanderstudie: So wandert Deutschland
Alles rund um das Thema Wandern hat eine Studie im Auftrag des Deutschen Wanderverbandes untersucht. Hier gibt's die wichtigsten Ergebnisse. In Deutschland gibt es rund 300.000 Kilometer Wanderwege. © dpa
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Insgesamt werden jährlich 370 Millionen Tageswanderungen bundesweit unternommen. © dpa
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Eine Tageswanderung dauert im Schnitt zwei Stunden und 56 Minuten und geht über 8,8 Kilometer. © dpa
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Die meisten Deutschen bevorzugen moderate Wanderungen in leicht hügeligem Gelände (49 Prozent). © dpa
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Anpruchsvollen Wanderungen mit großen Höhenunterschieden unternehmen 21 Prozent der Deutschen. © dpa
Die Wanderstudie: So wandert Deutschland
Nur zwei Prozent gaben an, auf alpinen Klettersteigen unterwegs zu sein © dpa
Die Wanderstudie: So wandert Deutschland
Mit durchschnittlich jeweils 5,2 Wanderungen pro Einwohner und Jahr sind die Bewohner Nordrhein-Westfalens und Bayerns bundesweit die aktivsten Wanderer. © dpa
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Den vorletzten Platz mit 3,3 Wanderungen nehmen die Hamburger ein. © dpa
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Mit nur 2,6 Wanderungen pro Einwohner gehen die Menschen in Schleswig-Holstein am seltensten wandern. © dpa
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Für 87,3 Prozent der Wanderer ist das Hauptmotiv “die Natur erleben“. © dpa
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72,2 Prozent gaben als Grund “sich bewegen, aktiv zu sein“ © dpa
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Die 65- bis 74-Jährigen sind die eifrigsten Wanderer. Im Schnitt sind die aktiven Wanderer in Deutschland 47 Jahre alt. Bei den über 75-Jährigen spielt die Gesundheit eine entscheidende Rolle, aus gesundheitlichen Gründen geht nur noch jeder Vierte wandern. © dpa
Die Wanderstudie: So wandert Deutschland
Bei der Wanderstudie bezeichneten sich 56 Prozent der Befragten als aktive Wanderer. 15 Prozent wandern mehrmals pro Monat, das Gros von 23 Prozent mindestens ein- bis zweimal pro Jahr und 18 Prozent noch seltener. © dpa
Die Wanderstudie: So wandert Deutschland
Wander-Muffel: 44 Prozent der Deutschen sind Nicht-Wanderer. © dpa

Ein ideales Wandergebiet für Familien ist auch der Chiemgauer Geigelstein. Ausgangspunkt ist der Parkplatz der Geigelsteinbahn in Schleching-Ettenhausen. Er führt zunächst auf einem gemächlich ansteigenden Forstweg durch den Winterwald und dann entlang der alten Skiabfahrt auf die Wuhrsteinalm auf 1120 Metern Höhe, die auch im Winter geöffnet ist. An der Alm können Schlitten für die Abfahrt geliehen werden.

Unbedingt beachtet werden sollten bei den Wanderungen am Geigelstein, der zum Großteil Naturschutzgebiet ist, die Hinweisschilder auf die gesperrten Gebiete. Sie sind Rückzugsbereich für die seltenen Raufußhühner, die im Winter ihre Balzzeit haben, sowie für Murmeltiere.

mm/tz

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