Carnival Cruises

Kreuzfahrtschiff wird zu Krankenhaus während Coronavirus-Krise

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Luxuskreuzfahrtschiff Carnival Valor in Miami. (Symbolbild)

Kreuzfahrtschiffe reagieren auf die Krise rund um das Coronavirus: Die Carnival Corp. gab bekannt, dass sie Schiffe zu Krankenhäusern umfunktionieren.

  • Die in Miami ansässige Carnival Corp. stellt Kreuzfahrtschiffe ihrer Flotte zu Krankenhauszwecken zur Verfügung.
  • Eine der weltgrößten Kreuzfahrtunternehmen geht damit einen entscheidenden Schritt zur Bewältigung der Krise um das Coronavirus*.
  • Die Schiffe sollen ab sofort als Ersatz für Krankenhäuser dienen.

Kreuzfahrtunternehmen will Schiffe zu Krankenhäusern umfunktionieren

Die Kreuzfahrtschiffe der Carnival Cruises sollen laut einem Bericht des Portal Fox News hauptsächlich für die Behandlung von Nicht-Coronavirus-Patienten eingesetzt werden. Auf diese Weise soll in den Krankenhäusern Platz für Infizierte geschaffen werden, damit diese bestmöglich versorgt werden können.

Bis zu 1.000 Zimmer für Kranke könnten zur Verfügung gestellt werden. Zudem könne man schnell medizinische Ausrüstung bereitstellen. Die Mitarbeiter von Carnival Cruises würden Essen und Trinken sowie den Reinigungsdienst zur Verfügung stellen. Man würde außerdem eng mit dem örtlichen medizinischen Personal zusammenarbeiten, damit die Behandlung der Patienten effektiv und reibungslos erfolgen könne.

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"Diese temporären Krankenhausräume auf Kreuzfahrtschiffen können schnell umgebaut werden, um Patienten-Fernüberwachungsgeräte über das Hochgeschwindigkeitsnetzwerk des Schiffes zu installieren und anzuschließen - und so Herz-, Atem-, Sauerstoffsättigungs- und Videoüberwachungsfunktionen bereitzustellen", so Carnival in einer Erklärung. "Die Räume verfügen auch über Toiletten, private Balkone mit Zugang zu Sonne und frischer Luft sowie über Isolationsmöglichkeiten, je nach Bedarf."

Zwei Lazarettschiffe der US-Marine werden sich ebenfalls an der Bekämpfung des Coronavirus beteiligen.

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sca

Kreuzfahrten: Wie umweltfreundlich und vertretbar sind sie wirklich?

Die Kreuzfahrt ist eine beliebte Urlaubsform mit seit Jahren steigenden Passagierzahlen.
Die Kreuzfahrt ist eine beliebte Urlaubsform mit seit Jahren steigenden Passagierzahlen. © Andrea Warnecke
In Norwegen sollen strenge Umweltschutzgesetze unter anderem die sensible Fjordlandschaft schützen.
In Norwegen sollen strenge Umweltschutzgesetze unter anderem die sensible Fjordlandschaft schützen. © Hurtigruten
Kraftstoff bunkern: Auch das Tankschiff für die "Aida Nova" wird mit LNG aus Terminals in Barcelona und Teneriffa angetrieben.
Kraftstoff bunkern: Auch das Tankschiff für die "Aida Nova" wird mit LNG aus Terminals in Barcelona und Teneriffa angetrieben. © Juanjo Martinez
Die "Aida Nova" von Aida Cruises ist das erste Kreuzfahrtschiff der Welt, das im Hafen und auch auf See hauptsächlich mit Flüssigerdgas (LNG) angetrieben wird.
Die "Aida Nova" von Aida Cruises ist das erste Kreuzfahrtschiff der Welt, das im Hafen und auch auf See hauptsächlich mit Flüssigerdgas (LNG) angetrieben wird. © Juanjo Martinez
Felix Eichhorn ist Präsident der Reederei Aida Cruises.
Felix Eichhorn ist Präsident der Reederei Aida Cruises. © Andrea Warnecke
Daniel Skjeldam ist CEO der norwegischen Reederei Hurtigruten.
Daniel Skjeldam ist CEO der norwegischen Reederei Hurtigruten. © Hurtigruten
Kreuzfahrtschiffe gelten vielen als "Dreckschleudern", die die Umwelt verschmutzen.
Kreuzfahrtschiffe gelten vielen als "Dreckschleudern", die die Umwelt verschmutzen. © Philipp Laage
Umweltschutz ist besonders in ökologisch sensiblen Gegenden wie hier in der Arktis wichtig.
Umweltschutz ist besonders in ökologisch sensiblen Gegenden wie hier in der Arktis wichtig. © Verena Wolff
Mit der "Roald Amundsen" von Hurtigruten geht das erste Hybrid-Expeditionsschiff an den Start.
Mit der "Roald Amundsen" von Hurtigruten geht das erste Hybrid-Expeditionsschiff an den Start. © Hurtigruten
Die meisten Kreuzfahrtschiffe fahren mit Schweröl, dem Überrest aus den Erdölraffinerien.
Die meisten Kreuzfahrtschiffe fahren mit Schweröl, dem Überrest aus den Erdölraffinerien. © Andrea Warnecke

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