Sommer 2020

Urlaub trotz Corona: Trotz Reisewarnungen – Mehrheit der Deutschen will im Herbst noch verreisen

Fahrzeuge stehen auf der Autobahn 11 vor dem Karawankentunnel in Richtung Süden im Stau.
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Trotz Corona-Pandemie wollten sich viele Deutsche den Urlaub nicht vermiesen lassen.

Trotz Corona-Pandemie wollte sich die Mehrheit der Deutschen den Urlaub nicht verderben lassen, zeigt eine Umfrage. Viele planen sogar noch einen Urlaub im Herbst.

  • Mehr als 75 Prozent sind im Corona-Sommer 2020 verreist.
  • Fast jeder Zweite machte Urlaub in Deutschland.
  • 54 Prozent planen in 2020 noch eine weitere Reise.

Der Sommer 2020 wird so manchem sicherlich noch lange im Gedächtnis bleiben: Lockdowns, Reisewarnungen und stornierte Buchungen* aufgrund einer weltweiten Pandemie schien das Reisen nahezu unmöglich zu sein. Doch wie war es wirklich?

Sommer-Urlaub 2020 trotz Corona: Umfrage zeigt Reiselust der Deutschen

Die Reiseexperten von Urlaubspiraten.de haben in einer aktuellen Umfrage unter 3.060 NutzerInnen des Portals herausgefunden, wie es den deutschen Urlaubern ergangen ist. Das überraschende Ergebnis: Reisen war auch in diesem Sommer möglich – und trotz vieler Einschränkungen hatten die meisten Befragten ein positives Urlaubserlebnis.

Deutschland auf Platz 1 der Urlaubs-Destinationen im Corona-Sommer

Drei von vier Usern sind trotz der anhaltenden Pandemie diesen Sommer im Urlaub gewesen. Der große Gewinner ist dabei Deutschland – so gaben mehr als 45 Prozent der Befragten an, den Sommerurlaub im eigenen Land verbracht zu haben. Auch eine Auswertung der Ferienhaussuchmaschine HomeToGo hat bereits aufgezeigt, dass das Interesse an Reisen innerhalb Deutschlands enorm gestiegen ist.

Knapp die Hälfte (48 Prozent) genossen die Sonne am Strand, fast jeder Dritte (32 Prozent) machte einen Städtetrip, dicht gefolgt von den Naturliebhabern – jeder Vierte (25 Prozent) verbrachte den Urlaub in den Bergen.

„Wir sind sehr froh über die Entwicklungen auf dem innerdeutschen Reisemarkt und freuen uns, unseren Usern nun mehr heimischen Content bieten zu können. Von ausgefallenen Airbnbs über Campingplätze und Geheimtipps zum Baden in Brandenburg war in diesem speziellen Sommer alles auf unserer Seite zu finden. Urlaub in Deutschland wird uns weiterhin begleiten, außerdem wird sich auch die Art, wie die Deutschen reisen und buchen, nachhaltig verändern. Flexibilität und das Preis-/Leistungsverhältnis spielen die wichtigsten Rollen dabei”, erklärt Reiseexperte Marc Auggenthaler.

Sommer-Urlaub 2020: Auto und Flugzeug sind die beliebtesten Transportmittel

Mit großem Abstand ist das Auto in diesem Jahr das bevorzugte Transportmittel der Deutschen. So gaben ganze 72 Prozent an, mit dem Auto in den Urlaub gereist zu sein. Den zweiten Platz belegt trotz allem mit knapp 27 Prozent das Flugzeug.

Urlaub mit dem Camper

Auch das Wohnmobil musste im Corona-Sommer 2020 bei einigen Deutschen herhalten. Inspiration für die schönsten Ziele und Touren zwischen Ostsee und Alpen finden Sie im Buch „Wohnmobil Highlights Deutschland“ (werblicher Link).

Lesen Sie hier weiter: Wie wahrscheinlich ist eine Corona-Ansteckung im Flugzeug? Studie mit überraschendem Ergebnis.

Überraschend: Trotz Corona sind Stornierungen und monetäre Verluste gering

Entgegen aller Erwartungen gab es nur sehr wenige Stornierungen. So gaben knapp 64 Prozent der Befragten an, dass ihre Reise nicht storniert wurde und wie geplant stattfinden konnte. Bei nur knapp 11 Prozent wurden Teile der Reise storniert, 26 Prozent hingegen konnten die Reise nicht antreten. Gut 71 Prozent der Deutschen gaben an, aufgrund von Umbuchungen oder Stornierungen kein Geld verloren zu haben. Knapp jeder Zehnte verlor bis zu 200 Euro, acht Prozent der Befragten hingegen zwischen 200 und 400 Euro. Lediglich ein Fünftel erhielt einen Gutschein oder wartet derzeit noch auf eine Rückerstattung.

Reise-Pläne der Deutschen: Positiver Ausblick für das restliche Urlaubsjahr 2020

Mehr als jeder Zweite (54 Prozent) plant in diesem Jahr noch eine weitere Reise – 78 Prozent möchten dies noch im September oder Oktober umsetzen.

Passend dazu: Mecklenburgische Seenplatte und Ostsee: Was gilt derzeit beim Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern?

Last Minute Reisen im In- und Ausland sind auch im Corona-Herbst noch im Trend. Durch weiterhin bestehende Reisewarnungen ist das Angebot begrenzt und die Reisebranche muss sich etwas einfallen lassen, um die Kunden zufrieden zustellen. So sucht unser Team beispielsweise nach ausgefallenen Airbnbs mit eigenem Spa, besonderen Hiking-Strecken oder spannenden Freizeiterlebnissen”, so Auggenthaler.

Nutzer die 2020 nicht mehr reisen möchten gaben zu 32 Prozent an, sich Anfang 2021 eine Auszeit nehmen zu wollen, die restlichen 68 Prozent planen keine Reise vor dem nächsten Frühjahr. *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Erfahren Sie hier: Beifahrersitz frei und Tankstopp tabu: Die Reisebestimmungen in Kroatien, Italien, Östereich und Co.

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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