Eine Skireise durch Gastein – von Talanfang bis -ende ein Skitraum

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Freeriden in Gastein

Was ist besser als ein Winterurlaub in einem Skigebiet? Ein Urlaub in gleich vier Skigebieten! Gastein macht’s möglich - auf insgesamt 200 Pistenkilometern.

Jedes der vier Skigebiete in Gastein hat seinen eigenen Reiz – da kommt garantiert keine Langeweile und schon gar kein Lagerkoller auf! Aber keine Sorge, gestartet wird gemütlich am Beginn des Tales in Dorfgastein im Skigebiet Dorfgastein-Großarl. Es geht weiter über Bad Hofgastein und Bad Gastein, die das Skigebiet Schlossalm-Angertal-Stubnerkogel verbindet. Danach erfolgt am Tal-Ende im Skigebiet Sportgastein das fulminante Höhenfinale.

Ein sanfter Start am Beginn

Den Beginn macht das Skigebiet Dorfgastein-Großarl. Hier geht’s mit der Gondel von 850 auf 2.033 Meter Höhe. Die Gipfelbahn Fulseck bringt Skibegeisterte direkt ins Herz der 70 km präparierten Pisten, die sich vor allem im leichten bis mittelschweren Bereich abspielen. Wer noch in den Kinderskischuhen steckt, ist im Gasti Schneepark direkt bei der Talstation der Gipfelbahn Fulseck richtig. Wenn hier mit Zauberteppich, Tellerlift und viel Schnee die ersten Skiversuche glücken, fahren angehende Skistars erst durch die Slalom-Tore und danach hoch hinaus auf den Gipfel!

Neue Bahn, neues Glück, neues Festival

Nach diesem sanften Einstieg ins Winterabenteuer zieht man nur einen Katzensprung weiter entlang der Gasteiner Ache in den Süden. Dort liegt Bad Hofgastein, das durch das Skigebiet Schlossalm-Angertal-Stubnerkogel mit dem noch südlicheren Bad Gastein verbunden ist. Wo zwei Dörfer aufeinandertreffen und zusammenarbeiten, ist viel los! Neu ist diesen Winter die Schlossalmbahn – mit der neuen Umlaufbahn fährt man ohne Umsteigen "non stop to the top" zu den drei Abfahrten Schlossalm, Kleine Scharte oder Haitzingalm. Eine solche Neuheit wird ordentlich gefeiert: Beim dreitägigen Musikfestival Sound & Snow werden unter anderem Andrea Berg, Die Fantastischen Vier, DJ Martin Garrix und DJ Ötzi die Bahn von 18. bis 20. Jänner einweihen. Natürlich fährt sie aber schon ab dem Saisonstart am 1. Dezember!

Die Schwierigkeit wird erhöht

Während Kids im Gasti Schneepark vom Skizentrum Angertal gut aufgehoben sind, wird für fortgeschrittene Skifahrer die Schwierigkeit bei der Schlossalmbahn nun erhöht: Auf der Hohen Scharte Nord (Abfahrt H1 + H2 + H2a im Pistenplan) gleiten Wintersportler über 10,4 km und 1.440 Höhenmeter auf einer der längsten Abfahrten der Ostalpen ins Tal. Wem das noch nicht reicht, der kann sich vom Open Faces inspirieren lassen. Dieses Event ist ein Qualifizierungs-Contest für die Freeride World Tour in Verbier – quasi das Champions League-Finale des Freeridens. Das Face ist der Contest-Hang – im Fall von Gastein der Hang der Mauskarspitze. Auf die Mauskarspitze muss man zwar zu Fuß stapfen, allerdings erwarten Freerider dann 500 Höhenmeter purer Fahrspaß, die sogar Profis breit grinsen lassen.

Das Höhenfinale

Apropos Profis – wir schreiten zum Höhenfinale auf 2.650 Meter im Gasteinertal. Das Skigebiet Sportgastein in Bad Gastein ist bei Freeridern amtsbekannt. Das höchstgelegene Skigebiet im gesamten Ski amadé-Verbund, und damit auch in Gastein, ist das Paradies für Adrenalin-Junkies und Offpiste-Tiefschneefahrern. Bei Pulverschnee und Firn empfehlen sich die drei Skirouten Golden Powder, Golden Rush und Golden Ride. Sie garantieren Powder-Spaß auf 1.000 Höhenmetern. Abseits der Piste ist aber Vorsicht geboten. Für Sicherheit sorgen eine Pieps-Station und eine Freeride Info Base.

Nach dem Skifahren ist vor dem Entspannen

Na, genug skigefahren? Jetzt punktet das Gasteinertal gleich doppelt. Welches andere Gebiet kann mit Heilstollen und Thermalwasser zur Entspannung der müden Skifahrermuskeln schon mithalten? Thermalwasser ist das Tüpfelchen auf dem i, das den Winterurlaub noch extra versüßt. Besonders gut lässt es sich in der Alpentherme Bad Hofgastein und in der Felsentherme in Bad Gastein im Thermalwasser treiben. Verspannungen lösen sich, die Muskeln erholen sich und werden wieder fit für den nächsten Skitag!

Impressionen: Eine Skireise durch Gastein

Echtes Thermalwasser in Gastein
Echtes Thermalwasser in Gastein © Gasteinertal_Tourismus_GmbH
Freeride Paradies Gastein
Freeride Paradies Gastein © www.oberschneider.com
Freeriden in Gastein
Freeriden in Gastein © www.oberschneider.com
Hängebrücke am Stubnerkogel in Gastein
Hängebrücke am Stubnerkogel in Gastein © Gasteiner_Bergbahnen_AG
Langlauf im Angertal
Langlauf im Angertal © © www.creatina.at
Minis Week
Minis Week © Gasteinertal_Tourismus_GmbH/www.felsch-foto.at
Skitour Graukogel
Skitour Graukogel © Gasteinertal_Tourismus_GmbH
Wellness in Gastein
Wellness in Gastein © Gasteinertal_Tourismus_GmbH

Atemberaubende Aussichten in luftigen Höhen

Wer noch mehr Abwechslung sucht, wird ebenfalls in Gastein fündig. Wie wäre es mit einer Winterwanderung auf Europas höchstgelegenen Hängebrücke am Stubnerkogel in Bad Gastein? Über 140 Meter lang überblickt man in 2.300 Meter Höhe die Bergkämme der Hohen Tauern. Noch weiter sieht man von der Glocknerblick-Aussichtsplattform am Stubnerkogel. Nach einem kurzen Spaziergang von der Bergstation am Stubnerkogel ist hier von der, wie ein Diamant anmutenden Aussichtsplattform der Blick frei bis zum 3.797 Meter hohen Großglockner – dem höchsten Berg Österreichs.

Das Wintererlebnis abseits der Piste

Adrenalin abseits der Piste findet der Wagemutige beim Eisklettern. Besonders beliebt in Eiskletter-Fankreisen ist der Wasserfall im Ortszentrum von Bad Gastein. Wer genug von der Piste hat, kann ebenso schlittenfahren, schneeschuhwandern, langlaufen oder mit der ganzen Familie eislaufen. Oder wie wäre es mal mit einer Pferdeschlittenfahrt durch Gastein? Eines von vielen Highlights ist außerdem das internationale Schlittenhunderennen Ende Februar mit 300 Huskies und 90 Mushern aus sieben Nationen.

Gastein bietet eben von (Tal-)Anfang bis Ende wahren Skigenuss und das gewisse Extra. Ein Tal, drei Orte, vier Skigebiete, jede Menge Action und heilsame Thermen: Alles, was eine Skidestination haben muss und eben noch ein Stückchen mehr.

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