Viva l‘italia

Kultur, Kunst und Geschichte: von den Etruskern bis zur Gegenwart

Italien lässt die Vergangenheit lebendig werden.
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Italien lässt die Vergangenheit lebendig werden.

Italien besitzt ein enormes Kulturerbe mit Jahrtausende alten Monumenten wie dem Kolosseum, den Ausgrabungen in Pompeji oder der den Palazzi in Venedig. Lassen Sie sich inspirieren.

Italien ist reich an Kulturschätzen und Kunststädten und ist mit 55 UNESCO-Welterbestätten führend in der Welt. Dieses Jahr locken zahlreiche Veranstaltungen anlässlich verschiedener Jubiläen zu einem Besuch mit Kulturgenuss: Ausstellungen anlässlich des 500. Todesjahres Raffaels und des 100-jährigen Geburtstags Federico Fellinis (www.riminiturismo.it/en) gehören zu den Highlights. Ebenso ein Muss für alle Kulturfans: Parma, die Stadt ist dieses und nächstes Jahr italienische Kulturhauptstadt und bietet ein buntes Programm für Besucher.

Italien besitzt ein enormes Kulturerbe mit Jahrtausende alten Monumenten wie dem Kolosseum, den Ausgrabungen in Pompeji oder den Palazzi in Venedig. Verschiedene Hochkulturen hinterließen in der Vergangenheit ihre Spuren: von den Etruskern und Phöniziern über die Römer und Normannen. Viele der Bauten gehören heute zum Welterbe, wie zum Beispiel das arabisch-normannische Palermo und die Kathedralen von Cefalù und Monreale in Sizilien. Berühmte Werke findet man nicht nur in renommierten Sammlungen wie in den Vatikanischen Museen oder den Uffizien in Florenz, auch zahlreiche Kirchen, Paläste und historische Villen bewahren erstklassige Kunstwerke und sind architektonische Meisterwerke wie der Markusdom in Venedig oder die Rolli in Genua

Impressionen: Kultur, Kunst und Geschichte

Rund 1000 Borghi gibt es in Italien.
Rund 1000 Borghi gibt es in Italien.  © [Irmgorthand] / [E+] / via Getty Images
Wandern in Italien ist ein Genuss.
Wandern in Italien ist ein Genuss.  © [4FR] / E+ / via Getty Images
Wandern in Italien ist ein Genuss.
Wandern in Italien ist ein Genuss. © [DieterMeyrl] / [E+] / via Getty Images
Italien ist voller Kultur.
Italien ist voller Kultur. © [StevanZZ] / [iStock] / via Getty Images
Italien lässt die Vergangenheit lebendig werden.
Italien lässt die Vergangenheit lebendig werden. ©  [michelangeloop] / [iStock] / via Getty Images/ Taormina
Italien lässt die Vergangenheit lebendig werden.
Italien lässt die Vergangenheit lebendig werden. © [nantonov]/[iStock] / via Getty Images
Italien lädt zum Wandern ein.
Italien lädt zum Wandern ein. © [Flavio Vallenari] / [E+] / via Getty Images

Fast 5.000 Museen und Sehenswürdigkeiten

Weitere Highlights sind die archäologischen Stätten und die Ausgrabungen, die von vergangenen Hochkulturen zeugen. Zu den bekanntesten gehören Pompeji, wo eine ganze altrömische Stadt ausgegraben wurde, das Kolosseum und Forum Romanum in Rom. Aber auch die Nekropolen der Etrusker in der Toskana und Latium oder die Nuraghen in Sardinien sind beeindruckende Zeugnisse versunkener Kulturen. Insgesamt verzeichnen die 4.976 Museen und Sehenswürdigkeiten über 50 Millionen Besucher im Jahr. Aber auch historische Opern- und Theaterhäuser gehören zum nationalen Kulturerbe, wie die berühmte Scala in Mailand. Als sogenanntes immaterielles Erbe gelten auch die Opern italienischer Komponisten, denen jährlich Musikfestivals gewidmet werden. Italien besitzt aber nicht nur ein großes Kulturerbe, sondern auch viel moderne Kunst. Alle zwei Jahre wird beispielsweise Venedig zum Mekka der internationalen Kunstwelt, wenn die Biennale für zeitgenössische Kunst stattfindet, wie im kommenden Jahr. Auch renommierte Kunsthallen wie das MART in Rovereto oder das MACRO oder MAXXI in Rom, das von der bekannten Architektin Zaha Hadid entworfen wurde, zeigen Kunst der Gegenwart.

Die Borghi Italiens – historische Dörfer mit viel Charme

Die Borghi, italienische Dörfer im Hinterland und verträumte Küstenorte, laden ein zu einem Urlaub, bei dem Nachhaltigkeit großgeschrieben wird, und der ein authentisches Reiseerlebnis mit viel Gastfreundlichkeit erlebbar macht. Es gibt von Nord- bis Süditalien rund 1.000 Borghi, die meist im Mittelalter rings um eine Burg entstanden sind und ihren ursprünglichen Charakter bewahrt haben. In diesen charmanten Orten mit ihren Kopfsteinpflaster-Gassen und Steinhäusern ticken die Uhren oft noch langsamer, und Traditionen sind hier genauso lebendig wie eine authentische Küche mit lokalen Produkten. Viele der Borghi haben sich einem Qualitätstourismus verschrieben und bieten Besuchern Unterkünfte in restaurierten Gebäuden an, die vormals eine nicht touristische Funktion hatten. So kann man zum Beispiel in ehemaligen Mühlen, Schlössern oder Klöstern übernachten oder in kompletten Gebäudekomplexen wie verlassenen Dörfern, die als „Albergo diffuso“ („verstreutes Hotel“) dienen. Für die touristische Promotion haben sich viele Borghi zusammengeschlossen: Die Borghi Autentici d’Italia, zu denen einige Alberghi Diffusi gehören, verfolgen das Konzept des Erhalts historischer Bausubstanz, kultureller Identität und Traditionen. Gäste sollen sich als „Teilzeit-Einheimische“ fühlen, indem sie in das Dorfleben eintauchen. „I Borghi più Belli d‘Italia“ sind ein Verband, in dem über 270 Dörfer vereint sind, die mit ihrer jeweils einzigartigen Charakteristik für sich werben. 

Mehr Informationen unter www.alberghidiffusi.it, www.borghipiubelliditalia.it

Rund 1000 Borghi gibt es in Italien.

Aktiv- und Natururlaub in 25 Nationalparks

Viele Menschen wollen auch im Urlaub aktiv sein und ihr Ferienziel beim Wandern, Radfahren oder Reiten entdecken. Urlaub in der Natur verspricht Erholung, aber auch die Möglichkeit für viele Outdooraktivitäten unter freiem Himmel. Der aktuelle Trend geht hin zum green und slow tourism, also einem Aufenthalt in Kontakt mit Natur und Menschen, um das Ursprüngliche und Authentische kennenzulernen und beim „langsamen Reisen“ Zeit dafür zu haben. Italien hat dafür eine große Palette an Möglichkeiten: 25 Nationalparks und etliche regionale Naturschutzgebiete bieten Naturerlebnisse und Touren abseits der Touristenpfade. Die Meeresschutzparks wiederum sorgen für geschützte Zonen an der Küste und um die Inseln, um die Unterwasserwelt zu bewahren. Die traumhaft anmutende Landschaft des Stiefellandes verzaubert von Nord nach Süd: Wer die Gegend erkunden und die Landschaft genießen will, kann von den Alpen bis zum Ätna auf zahlreichen Wanderwegen gehen. Viele Wege sind auch kulturhistorisch interessant und führen entlang bedeutender Orte, wie die Pilgerroute des Franziskuswegs, die Frankenstraße oder der Cammino di Dante, der die Orte verbindet, an denen der italienische Dichter lebte.

Wandern in Italien ist ein Genuss.

Parma - Italienische Kulturhauptstadt 2020/2021 „Culture beats time“ 

Parma ist vielen seit langem als Zentrum für kulinarische Köstlichkeiten wie Parmaschinken oder Parmesankäse bekannt. Als einzige Stadt Italiens wurde sie von der UNESCO 2015 als „Creative City for Gastronomy“ ausgezeichnet. Da die Stadt im Herzen der Poebene nicht nur für genussvolles Essen steht, sondern auch für andere Kulturhighlights rückt sie dieses Jahr als Kulturhauptstadt Italiens ins Rampenlicht. Parma blickt auf eine lange Geschichte zurück, die von der Lage am römischen Handelsweg der Via Emilia genauso geprägt ist wie vom Herzogtum der Farnese, durch die Bourbonen und die Habsburger. Architektonische Juwele wie der Stadtpalast Palazzo della Pilotta mit dem Teatro Farnese aus dem 17. Jhd., die Piazza del Duomo mit der Kathedrale und dem schmucken Baptisterium aus rosa Marmor oder die Kirche und das Kloster von San Giovanni Evangelista, das Werke von Coreggio und Parmigianino birgt, sind nur einige Beispiele für das beeindruckende Kulturerbe der Stadt in der Emilia Romagna. 

Durch den Lockdown im Frühjahr 2020 wurde beschlossen, den Status „Kulturhauptstadt Italiens“ für Parma bis einschließlich 2021 zu verlängern. So haben Besucher die Möglichkeit, sich aus dem Programm von über 400 Veranstaltungen wie Ausstellungen, Konzerte und Kunstinstallationen das passende auszusuchen. Das Motto „culture beats time“ steht für die unterschiedlichen Epochen, die Parma geprägt haben: vom römischen und mittelalterlichen Parma, über das der Renaissance und des Barock, das unter den Bourbonen und Habsburgern bis zu dem von Giuseppe Verdi, der die italienische Oper in der ganzen Welt berühmt gemacht hat. Und schließlich natürlich das moderne von heute, das sich jung und dynamisch zeigt und gleichzeitig seiner Tradition verpflichtet.

Mehr Informationen unter https://parma2020.it/it/

Kontakt

Italienische Zentrale für Tourismus ENIT
Web: www.enit.de; www.italia.it/de

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