Schwerer Fehler

Aus gutem Grund: Warum Sie diese Kabine auf der Kreuzfahrt nicht buchen sollten

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Augen auf bei der Buchung Ihrer Kabine auf dem Kreuzfahrtschiff.

Eine Seefahrt, die ist lustig - doch Vorsicht: Wer auf dem Kreuzfahrtschiff bestimmte Kabinen bucht, dem kann der Urlaub leicht vermiest werden.

Der Urlaub naht, die Kreuzfahrt steht an und die Vorfreude steigt. Doch dann auf dem Kreuzfahrtschiff folgt die Ernüchterung: Sie haben eine Heckkabine gebucht, schließlich war sie ja günstiger als die anderen Kabinen. Dass das ein Fehler war, haben wahrscheinlich schon viele Menschen erleben müssen.

Heckkabinen auf Kreuzfahrtschiffen - besser nicht

Heckkabinen befinden sich, wie der Name schon sagt, am hinteren Teil des Kreuzfahrtschiffes, am Heck. Oftmals kosten diese Kabinen weit weniger als andere. Das hat aber auch seine Gründe - und diese könnten Ihnen im Worst Case sogar den Urlaub vermiesen.

Lesen Sie hier: Seekrankheit auf der Kreuzfahrt: Was Sie dagegen tun können.

Was nämlich viele bei der Buchung der Kabinen nicht bedenken: Hinten sind nicht nur die Geräusche der Schiffsschrauben viel deutlicher zu hören. Zudem berichten immer wieder Kreuzfahrtpassagiere, dass es in den Heckkabinen stark nach Diesel stinkt. Höchst unangenehm für den, der in so einem Umfeld zwei Wochen verbringen muss.

Lesen Sie hier: Mit diesem Trick wird der Service auf der Kreuzfahrt für Sie noch besser.

Ein weiterer Nachteil der Heckkabinen ist, dass sie oft nicht über Fenster geschweige denn Balkone verfügen. Zudem ist der Raum der Kabinen sehr gering bemessen und die Wellenbewegungen werden am hinteren Teil des Schiffes stärker wahrgenommen als etwa in der Mitte. Wer also mehr Erholung im Urlaub möchte, der sollte dafür zumindest ein paar Euro mehr hinblättern.

Passend: Kreuzfahrtschiff: Alptraum für Eltern! Opa hält Baby aus dem Fenster - dann passiert blanker Horror, wie extratipp.com* berichtet.

Video: Kreuzfahrten ohne schlechtes Gewissen

Auch interessant: Auf hoher See: Welche Kreuzfahrten und Schiffe gibt es?

Video: Faszinierende Abenteuer auf offener Straße

sca

Diese neuen Kreuzfahrtschiffe starten 2018

Fünfter Neubau: Nach der "Star", "Sea", "Sky" und "Sun" folgt die "Spirit" von Viking.
Fünfter Neubau: Nach der "Star", "Sea", "Sky" und "Sun" folgt die "Spirit" von Viking. © Viking Cruises
Erstes LNG-Schiff: Die "Aida Nova" fährt ab Ende 2018 auf den Kanaren.
Erstes LNG-Schiff: Die "Aida Nova" fährt ab Ende 2018 auf den Kanaren. © Aida Cruises
Erstmals gibt es auf der "Aida Nova" Kabinen für Einzelreisende.
Erstmals gibt es auf der "Aida Nova" Kabinen für Einzelreisende. © Aida Cruises
Erstes Expeditionsschiff mit Hybrid-Technologie: Die "Roald Amundsen" von Hurtigruten kann in einigen Phasen emissionsfrei fahren.
Erstes Expeditionsschiff mit Hybrid-Technologie: Die "Roald Amundsen" von Hurtigruten kann in einigen Phasen emissionsfrei fahren. © Hurtigruten
Expeditionsschiff mit Annehmlichkeiten: Selbst einen Infinity-Pool gibt es auf der "Roald Amundsen".
Expeditionsschiff mit Annehmlichkeiten: Selbst einen Infinity-Pool gibt es auf der "Roald Amundsen". © Hurtigruten
Charakteristikum der "MSC Seaview" ist das ungewöhnliche Heck. Zudem gibt es sehr viel Außenfläche.
Charakteristikum der "MSC Seaview" ist das ungewöhnliche Heck. Zudem gibt es sehr viel Außenfläche. © MSC
Den Fischen ganz nah: Highlight der "Le Lapérouse" und "Le Champlain" ist eine Unterwasserlounge.
Den Fischen ganz nah: Highlight der "Le Lapérouse" und "Le Champlain" ist eine Unterwasserlounge. © Ponant
Auf verschiedene Routen rund um Europa begibt sich die "Seabourn Encore" ab Anfang Mai.
Auf verschiedene Routen rund um Europa begibt sich die "Seabourn Encore" ab Anfang Mai. n © Seabourn Cruise Line
20 Meter länger als die bisherigen Neubauten wird die neue "Mein Schiff 1". Sie ersetzt in der Flotte das gleichnamige alte Schiff.
20 Meter länger als die bisherigen Neubauten wird die neue "Mein Schiff 1". Sie ersetzt in der Flotte das gleichnamige alte Schiff. © Tui Cruises
Im Juni 2018 bringen Lindblad Expeditions und National Geographic die "National Geographic Explorer" an den Start.
Im Juni 2018 bringen Lindblad Expeditions und National Geographic die "National Geographic Explorer" an den Start. © Lindblad Expeditions
Fliegender Teppich: An der Seite der "Celebrity Edge" gibt es einen freischwebenden Bereich, der über mehrere Decks bewegt werden kann.
Fliegender Teppich: An der Seite der "Celebrity Edge" gibt es einen freischwebenden Bereich, der über mehrere Decks bewegt werden kann. © Celebrity Cruises
Vor allem der Sportbereich wird sich auf der neuen "Mein Schiff 1" komplett neu gestaltet zeigen.
Vor allem der Sportbereich wird sich auf der neuen "Mein Schiff 1" komplett neu gestaltet zeigen. © Tui Cruises
Größter Rahsegler der Welt: Eigentlich sollte die "Flying Clipper" bereits 2017 getauft werden, jetzt wird es wohl 2018 so weit sein.
Größter Rahsegler der Welt: Eigentlich sollte die "Flying Clipper" bereits 2017 getauft werden, jetzt wird es wohl 2018 so weit sein. © Star Clippers
Vor allem in Alaska wird die neue "Norwegian Bliss" ab 2018 fahren.
Vor allem in Alaska wird die neue "Norwegian Bliss" ab 2018 fahren. © Norwegian Cruise Line
Auf der "Norwegian Bliss" wird es als Besonderheit auch eine zweistöckige Kartbahn geben.
Auf der "Norwegian Bliss" wird es als Besonderheit auch eine zweistöckige Kartbahn geben. © Norwegian Cruise Line
Auf den Spuren berühmter französischer Entdecker: "Le Lapérouse" und "Le Champlain" von Ponant gehen 2018 an den Start.
Auf den Spuren berühmter französischer Entdecker: "Le Lapérouse" und "Le Champlain" von Ponant gehen 2018 an den Start. © Ponant
Größtes Kreuzfahrtschiff der Welt: Die "Symphony of the Seas" wird derzeit in der STX Werft in Frankreich gebaut.
Größtes Kreuzfahrtschiff der Welt: Die "Symphony of the Seas" wird derzeit in der STX Werft in Frankreich gebaut. © Royal Caribbean International
Blick auf den Boardwalk der "Symphony of the Seas": Weit über 6300 Passagiere werden auf das noch im Bau befindliche Schiff passen.
Blick auf den Boardwalk der "Symphony of the Seas": Weit über 6300 Passagiere werden auf das noch im Bau befindliche Schiff passen. © Royal Caribbean International
Die "Scenic Eclipse" hat unter anderem einen Hubschrauber an Bord.
Die "Scenic Eclipse" hat unter anderem einen Hubschrauber an Bord. © Scenic Luxury Cruises & Tours
Entspannen am Pooldeck: Die "Viking Spirit" bietet Platz für 930 Passagiere.
Entspannen am Pooldeck: Die "Viking Spirit" bietet Platz für 930 Passagiere. © Viking Cruises
100 Passagiere finden in den Kabinen der neuen "National Geographic Venture" Platz.
100 Passagiere finden in den Kabinen der neuen "National Geographic Venture" Platz. © Lindblad Expeditions
Am 2. April bricht die "Carnival Horizon" zur Jungfernfahrt im Mittelmeer auf.
Am 2. April bricht die "Carnival Horizon" zur Jungfernfahrt im Mittelmeer auf. © Carnival Cruise Line
Ein großer Wasserpark und ein Beachpool sind die Highlights der "Carnival Horizon".
Ein großer Wasserpark und ein Beachpool sind die Highlights der "Carnival Horizon". © Carnival Cruise Line
Lange Tradition: Die "Nieuw Statendam" ist bereits das sechste Schiff von Holland America mit diesem Namen.
Lange Tradition: Die "Nieuw Statendam" ist bereits das sechste Schiff von Holland America mit diesem Namen. © Holland America Line
Die "Nieuw Statendam" bietet Platz für 2666 Passagiere und kommt in der Karibik zum Einsatz.
Die "Nieuw Statendam" bietet Platz für 2666 Passagiere und kommt in der Karibik zum Einsatz. © Holland America Line

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Kommentare

Dieter Horst
(0)(0)

Was für ein Blödsinn ist das denn? Zum einen wüsste ich nicht, nach welcher Logik Kabinen im Heckbereich kleiner sein sollten als anderswo. Im Gegenteil liegen dort oft große Suiten oder zumindest sind die Balkone der normalen Kabine oft größer. Womit wir gleich beim nächsten Thema wären: wiseo sollten am Heck keine Balkone oder gar Fenster sein, wenn man nicht gerade eine Innenkabine bucht? Bei nahezu allen Kreuzfahrtschiffen, welche in den letzten 15 Jahren gebaut wurden, befinden sich hinten Balkone. Gestank habe ich selbst dort nicht bemerkt, jedoch kann es vereinzelt zu Verschmutzung durch Ruß kommen. Dafür ist die Aussicht auf die Heckwelle einfach wunderschön. Durch das schräg abfallende Heck ist es zudem oft sonniger und durch die Lage bei fahrendem Schiff weniger windig. Dass am Heck die Geräusche der Maschinen störend seien ist die nächste unsinnige Behauptung; die Maschinen sind weiter vorne positioniert, so dass man diese auch eher dort wahrnehmen kann. Allerdings sind moderene Schiffe so leise, dass man ohnehin kaum irgendwo Motorengeräusche wahrnimmt. Zum letzten Thema, den Bewegungen beim Seegang: ja, die die sind hinten genauso wie vorne im Schiff eher spürbar als in der Mitte. Aber auch oben mehr als unten.
Insgesamt ein völlig sinnloser, inhaltsleerer und irreführender Artikel. Den hat sich der Autor entweder aus den Fingern gesaugt, der noch nie auf einem Schiff war oder jemand verfasst, der vor Jahrzenten mal mit einem Seelenverkäufer unterwegs war.

Schneck
(1)(0)

Dem stimme ich gar zu .Wir nehmen immer Heck und Balkone gibts da auch.Auch ein Gute Wahl für Raucher man ist nahe an den hinteren Aufhängen und kann da Rauchen gehen.
Der Autor war bestimmt einer dieser Blocker die blocken alles .

Dennis Klees
(1)(0)

Freunde, lasst Euch nicht verrückt machen. Die Zeiten der Geruchsbelästigung vom Diesel sind vorbei. Die Schiffe, bei denen dies so gewesen sein könnte sind mit Sicherheit längst ausgemustert. Und was die Schiffsbewegung angeht: Auch auf Deck 14 am Bug kann es hoch hergehen. Oder wenn das Schiff anfängt zu rollen kann es fast überall zu unbehaglichen Schiffsbewegungen kommen. Der Pott fährt schließlich nicht auf Schienen. Der Artikel ist mal wieder eine Aufmache vom Feinsten. Habt Ihr toll recherchiert. Thumb up!