Vorsicht bei Alkohol auf Bali und Lombok

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Vorsicht bei Alkoholkonsum auf Bali und Lombok

Partystimmung am Strand? Auf Bali oder Lombok ist feiern noch gefährlicher als anderswo. Urlauber sollten auf den indonesischen Inseln vorsichtshalber auf Alkohol verzichten.

Dort sei es in den vergangenen Monaten mehrfach zu Vergiftungen durch Alkoholgenuss gekommen, die in einigen Fällen tödlich ausgegangen sind, warnt das Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf. Vermutlich seien die Getränke mit Methanol verunreinigt gewesen, das sich bei unprofessioneller, fehlerhafter Produktion von hochprozentigen Alkoholika bilden kann.

Top 10 - Die Hauptstädte der Langfinger

Top 10: Die Hauptstädte der Langfinger
Ein Stadtbesuch kann für Touristen mit einer bösen Überraschung enden: Plötzlich sind Geld und Paß verschwunden. Doch manche Orte sind für Reisende gefährlicher als andere. TripAvisor hat Erfahrungsberichte ausgewertet, wo Reisende am häufigsten beklaut werden. Platz 1: Barcelona, Spanien, ist Europas Hauptstadt der Langfinger. © dpa
Top 10: Die Hauptstädte der Langfinger
Platz 2: Rom, Italien. Selbst am Sitz des Papstes sollten sich Touristen nicht auf göttlichen Schutz verlassen: Auch in den unzähligen Kirchen Roms, auf dem Petersplatz und im Petersdom wird geklaut. Deshalb sollten Besucher Geldbörsen sowie andere wichtige Dinge niemals in der Gesäßtasche aufbewahren. © dpa
Top 10: Die Hauptstädte der Langfinger
Platz 3: Paris, Frankreich. Für so manches Liebespaar wurde der Urlaub zum Alptraum. Gerade beim staunenden Blick zur Spitze des Eiffelturms sollten Besucher Hab und Gut im Auge behalten – hier schlagen Taschendiebe besonders gerne zu. Aber auch im städtischen Metro-System gilt es immer achtsam zu sein. © dpa
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Platz 4: Mardird; Spanien. Wer den Retiro Park oder das Prado Museum besucht, sollte sich vor Ablenkungen vorsehen. Wenn ein Spanier in einer Touristenmenge etwas fallen lässt oder einen Touristen anspricht, könnte dies ein Ablenkungsmanöver sein. Auch auf dem Flohmarkt von El Rastro sind Touristen leichte Beute. © dpa
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Platz 5: Athen, Griechenland. Ob im Parthenon auf der Akropolis oder in einer der anderen unzähligen archäologischen Stätten, hier sollten Besucher die Taschen nah am Körper halten, während ihre Blicke umherschweifen. Generell sollten Wertsachen, vor allem Uhren und Schmuck, möglichst unscheinbar getragen werden, um keine Begehrlichkeiten bei potentiellen Dieben zu wecken. © dpa
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Platz 6: Prag, Tschechien: Bevor man die Aussicht über die Moldau hin zur Prager Burg genießt, sollten Prag-Besucher darauf achten, dass die eigenen Wertgegenstände sicher verwahrt sind. Wichtige Unterlagen sollten Urlauber lieber im Hotel-Safe verwahren und nur so viel Geld mitnehmen, wie sie an diesem Tag benötigen. © dpa
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Platz 7: Costa Blanca, Spanien. Besonders die vielen Strände rund um Alicante locken auch Diebe an. Und viele Touristen sind nach einem Nickerchen am Strand schon aufgewacht und mussten feststellen, dass ihre Wertsachen weg waren. Deshalb Fotoapparate, Geldbörsen und Reiseunterlagen besser nicht an den Strand mitnehmen. © dpa
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Platz 8. Lissabon, Portugal. Die Altstadt von Lissabon besticht durch ihre Fliesenfassaden und die verwinkelten mittelalterlichen Gassen. Doch gerade die engen Gassen, durch die sich viele Touristen zwängen, sind das Arbeitsumfeld von Taschendieben. Besonders in der Baixa, dem Zentrum von Lissabon, sollten sich Besucher deshalb vorsehen. © dpa
Top 10: Die Hauptstädte der Langfinger
Platz 9. Teneriffa, Spanien. Besonders die unzähligen Strände und Strandpromenaden der Vulkaninsel locken neben Touristen auch Langfinger an. Deshalb gilt auch hier, dass Strandurlauber ihre Wertgegenstände unbedingt im Auge oder im Hotelsafe halten sollten. Sonst steht man nach dem Schwimmen plötzlich ohne da. © dpa
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Platz 10.: London, Großbritannien. London ist nicht nur das Finanzzentrum und die Stadt mit den höchsten Lebenshaltungskosten in Europa, auch für Urlauber kann es hier teuer werden. Im Allgemeinen ist London eine sehr sichere Stadt für Touristen, aber besonders die beliebten Plätze im Zentrum wie der Trafalgar Square oder der Piccadilly Circus weisen eine hohe Taschendiebpräsenz auf. © dpa

Touristen sollten zum Beispiel selbst gebrannte Schnäpse von Einheimischen und Spirituosenmixgetränke meiden und besser zu originalverschlossenen, industriell hergestellten Produkten greifen. Wegen ihres geringeren Alkoholgehalts weniger riskant sind dem CRM zufolge Wein und Bier. Allerdings sei das Trinken von Methanol in jeder Konzentration gefährlich.

Methanol lasse sich weder in Geschmack oder Geruch noch in Konsistenz von dem ungefährlichen Trinkalkohol Ethanol unterscheiden. Eine Stunde nach dem Konsum können bereits Vergiftungsanzeichen wie Übelkeit, Schwindel und Erbrechen auftreten, die einem normalen Rausch zunächst sehr ähneln. Später sind Sehstörungen oder Bewusstlosigkeit sowie dauerhafte Nerven- und Organschäden möglich.

Die tödliche Methanol-Dosis gibt das CRM mit 100 bis 200 Millilitern an. Außer in Indonesien seien in den vergangenen Jahren auch in Ecuador, Kenia, Uganda, in Skandinavien, Großbritannien und in der Türkei Vergiftungsfälle aufgetreten.

dpa

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