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Fragen & Antworten zu Ryanair-Flügen

Ryanair-Streik: Rückflug an anderem Tag nicht kostenfrei stornierbar

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Bei Ryanair wird diese Woche wieder gestreikt. Alles, was Passagiere dazu jetzt wissen sollten.

Mitten in der Urlaubszeit fallen am Freitag nahezu alle Ryanair-Flüge in Deutschland aus. Nach einem Streikaufruf der Billigflieger am Mittwoch 250 Flüge.

Ryanair ist in eine neue Krise gestürzt, nachdem deutsche Piloten gemeinsam mit Kollegen in ganz Europa zu Streiks aufriefen. Der Streik fällt genau auf die Sommer- und damit Urlaubszeit vieler Deutscher: Insgesamt rund 250 Flüge von Ryanair sollen am Freitag gestrichen werden.

Der Billigflieger Ryanair streicht wegen des Pilotenstreiks in Deutschland an diesem Freitag (10.8.18) 250 Flüge. Das sei das komplette Programm, dass Ryanair an dem Tag mit Flugzeugen fliegen würde, die in Deutschland stationiert sind, sagte Marketing-Chef Kenny Jacobs. Alles, was Sie nun als Passagier wissen müssen, lesen Sie hier.

  • Zahlreiche Flugausfälle durch Streik von Ryanair-Piloten.

  • Normalerweise gibt es pro Tag in Europa rund 2400 Ryanair-Flüge. Davon sollten europaweit rund 400 wegen des Streiks ausfallen, wie Ryanair mitteilte.

  • Die Vereinigung Cockpit schloss sich mit ihrem Streikaufruf den Ryanair-Kollegen in Belgien, Irland und Schweden an. Die Ryanair-Piloten fordern bessere Arbeitsbedingungen.

  • Was Passagiere jetzt zu ihren Ryanair-Flügen wissen müssen.

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Rückflug an anderem Tag nicht kostenfrei stornierbar

Von einem Pilotenstreik betroffene Reisende haben nur einen Anspruch auf Umbuchung oder Stornierung von Flügen, die am Tag des Streiks stattfinden sollten. Solche Ansprüche gibt es dagegen nicht für Rückflüge an anderen Tagen, die aus Sicht eines Reisenden nutzlos geworden sind, weil er den Hinflug streikbedingt nicht angetreten an, wie der Reiserechtsexperte Ernst Führich erläutert.

Betroffen von möglichen Ersatzleistungen und Ausgleichszahlungen sind im aktuellen Fall des Streiks bei Ryanair daher nur Flüge, die direkt vom Streik betroffen sind - nicht aber Beförderungen an anderen Tagen, selbst wenn sie unter der gleichen Buchungsnummer laufen. "Auch wenn es sich um gemeinsam gebuchte Hin- und Rückflüge handelt: Es sind getrennte Flüge", stellt Führich klar.

Streik: Die wichtigsten Fragen und Antworten zu Ryanair-Flügen

Schlechte Nachrichten für Urlauber, die mit Ryanair fliegen wollen: Wegen des Pilotenstreiks in Deutschland am Freitag müssen sie mit Flugausfällen und Verspätungen rechnen. Ohne Rechte stehen sie in solchen Fällen aber nicht da. Ein Überblick dazu, was betroffene Passagiere wissen müssen:

Steht mir eine Entschädigung zu, wenn mein Ryanair-Flug wegen des Streiks ausfällt?

Im Prinzip gilt: Streiken Piloten, haben Reisende keinen Anspruch auf Entschädigung bei Ausfällen oder Verspätungen ihrer Flüge von mehr als drei Stunden. Denn laut einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) aus dem Jahr 2012 handelt es sich hierbei um höhere Gewalt. Das gilt aber unter der Bedingung, dass die Fluggesellschaft alles unternimmt, was in ihrer Macht steht, um die Folgen des Streiks zu minimieren (Az.: X ZR 146/11).

Allerdings hat sich die Rechtsprechung seit der Entscheidung des obersten deutschen Gerichts weiterentwickelt, erklärt der Reiserechtsexperte Paul Degott aus Hannover. So entschied der Europäische Gerichtshof im April 2018, dass eine Airline bei einem wilden Streik nur unter zwei Bedingungen von der Erstattungspflicht befreit werden könne: Zum einen dürfe das Ereignis, das zu den Behinderungen führte, nicht Teil der normalen Betriebstätigkeit sein. Zum anderen dürfe es von der Airline nicht beherrschbar sein (Az.: C-195/17).

Aus der Urteilsbegründung leitet Degott ab, dass Entschädigungen für Passagiere eines regulären Streiks möglich sind, wenn es dabei den Streikenden nicht nur um die Bezahlung, sondern um die Arbeitskonditionen insgesamt ging. Betrachte man die Gründe der Ryanair-Streikenden, „dann liegt das sehr nahe an dem, was der EuGH sagt“, sagt Degott.

Allerdings müsste im aktuellen Fall erst mal geklagt werden. Daher rät Degott, vorsorglich Ausgleichszahlungen zu beantragen. Auch die Verbraucherzentralen empfehlen den Antrag, am besten schriftlich.

Habe ich Anspruch auf eine Umbuchung meines Ryanair-Fluges?

Ja. Unabhängig davon muss die Airline den Passagieren nun zeitnah eine alternative Beförderung ermöglichen, zum Beispiel durch die Umbuchung auf einen anderen Flug oder auf andere Transportwege, wenn das Ziel per Bus oder Bahn erreichbar ist. Das regelt die Fluggastrechte-Verordnung der EU. Fällt ein Flug definitiv aus oder ergibt sich eine Verspätung von mehr als fünf Stunden, kann der Kunde aber auch sein Ticket zurückgeben und bekommt dann sein Geld zurück.

Was ist, wenn ich im Urlaub wegen des Streiks festsitze?

Stranden Passagiere wegen des Streiks vorübergehend an Flughäfen, so muss die Fluggesellschaft sie betreuen. Die Leistungen gemäß der EU-Fluggastrechteverordnung sind unabhängig davon, ob das Unternehmen für die Verspätungen oder Ausfälle verantwortlich ist. Passagiere haben Anspruch auf Verpflegung. Verschiebt sich der Flug auf einen anderen Tag, muss die Airline die Übernachtung im Hotel übernehmen.

Wie erfahre ich, ob mein Flug betroffen ist?

Ryanair hat angekündigt, betroffene Passagiere per E-Mail oder SMS zu kontaktieren. Der Billigflieger bietet eine Rückerstattung der Kosten, eine kostenlose Umbuchung auf den nächsten verfügbaren Flug oder einen vergleichbaren Ersatzflug an. Für Rückfragen ist das Servicecenter der Airline unter 0180/667 78 88 erreichbar (Kosten: 0,20 Euro pro Minute aus dem Festnetz, aus dem Mobilnetz abweichend).

Auf die Umbuchung haben Passagiere laut der Fluggastrechte-Verordnung der EU einen Anspruch. Möglich ist demnach auch, dass Passagiere auf andere Transportwege gebucht werden, wenn das Ziel per Bus oder Bahn erreichbar ist. Der Ausstand der Piloten ist von Freitag um 3.01 Uhr bis Samstag (11. August) um 2.59 Uhr geplant. Ryanair-Angaben zufolge sind 250 Flüge von und nach Deutschland vorab gestrichen werden.

Was gilt bei Pauschalreisen?

Ist der Ryanair-Flug Teil einer Pauschalreise, ist nicht die Airline der Ansprechpartner, sondern der Reiseveranstalter. Er ist nach Angaben der Verbraucherzentralen auch bei Streiks verantwortlich für Kosten, die Reisenden durch eine Verspätung entstehen. Das können zum Beispiel Ausgaben für Verpflegung, Unterkunft, Taxifahrten und Telefonate sein. Bei großen Verspätungen können Pauschalreisende außerdem den Reisepreis mindern. Dafür gibt es den Angaben zufolge Rechentabellen: Ab fünf Stunden Verspätung können Urlauber pro Stunde Verspätung fünf Prozent des anteiligen Tagespreises zurückfordern.

Stellungnahme von Ryanair zu den Pilotenstreiks

+++ Auf der Website von Ryanair heißt es zu der Streik-Situation: "Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit e.V. hat am Freitag, 10. August 2018 zu einem Streik auf den Ryanair-Flughäfen in Deutschland aufgerufen, was Ryanair dazu zwang, 250 von mehr als 2.400 Flügen, die für diesen Tag geplant waren, zu stornieren. Kunden, die von diesen unnötigen Stornierungen betroffen sind, werden heute Nachmittag (8. August) vor 15.00 Uhr per E-Mail und SMS kontaktiert und über ihre Möglichkeiten einer Rückerstattung informiert. Sie können den nächsten verfügbaren Flug nutzen oder umleiten. Der Flugbetrieb soll am Samstag, dem 11. August 2018 wieder normalisiert werden."

Weiter heißt es von Ryanairs Chief Marketing Officer Kenny Jacobs: "Wir bedauern die Entscheidung der Vereinigung Cockpit e.V., diese unnötige Streikaktion fortzusetzen, da wir einen überarbeiteten Vorschlag für ein Tarifvertrag (am Freitag, 3. August) durchgesandt und unsere Absicht bekundet haben, auf einen gemeinsamen CLA hinzuarbeiten. Wir haben die Vereinigung Cockpit e.V. auch eingeladen, uns am Dienstag (7. August) zu treffen, aber sie haben auf diese Einladung nicht geantwortet.

Unsere Piloten in Deutschland genießen hervorragende Arbeitsbedingungen. Sie verdienen bis zu 190.000 Euro pro Jahr. Zusätzlich zu den Zusatzleistungen erhielten sie zu Beginn dieses Jahres eine Gehaltserhöhung von 20 Prozent. Ryanair-Piloten verdienen mindestens 30 Prozent mehr als die von Eurowings und 20 Prozent mehr als norwegische Piloten.

Wir haben die Vereinigung Cockpit e.V. gebeten, uns mindestens sieben Tage vorher über geplante Streikaktionen zu informieren, damit wir unsere Kunden im Voraus über annullierte Flüge informieren und ihnen alternative Flüge oder Rückerstattungen anbieten können, aber sie haben dies abgelehnt und stattdessen einen unnötigen Streik in Deutschland in nur zwei Tagen begonnen.

Ryanair ist bereit, diese Verhandlungen fortzusetzen (wie in unserem Vorschlag vom 3. August bestätigt). Wir appellieren erneut an die Vereinigung Cockpit e.V., die Gefahr eines ungerechtfertigten und unnötigen Streiks zu beseitigen, sich zu einer angemessenen (sieben Tage) Streikankündigung zu verpflichten und unsere Einladungen anzunehmen, um sinnvolle Verhandlungen über einen CLA für unsere deutschen Piloten zu führen und Störungen für deutsche Kunden zu minimieren.

Ryanair ist nun gezwungen, 250 von über 2.400 Flügen, die am Freitag, den 10. August stattfinden sollen, zu stornieren. Wir entschuldigen uns bei unseren Kunden für diesen unnötigen Streik und die bedauerliche Störung."

Streik bei Ryanair: Flug stornieren oder warten mit Anspruch?

+++ Am Freitag wollen die Piloten der Billigfluggesellschaft Ryanair in Deutschland und weiteren europäischen Staaten streiken. Damit drohen den Passagieren mitten in der Ferienzeit Verspätungen und Flugausfälle. Ansprüche auf Entschädigungen und Ersatzleistungen sind jedoch bei Streiks eng begrenzt.

+++ Erster Ansprechpartner für Flugreisende ist immer die Fluggesellschaft, bei Pauschalreisen der Reiseveranstalter. Auch der jeweilige Flughafen bietet auf seiner Internetseite ausführliche Informationen über die aktuellen Abflug- und Ankunftszeiten. Bei Informationen aus dem Internet ist es sinnvoll, sich diese auszudrucken, um später einen Beleg zu haben.

+++ Bahnfahren, stornieren, umbuchen: Einen streikbedingt gestrichenen Flug kann der Kunde stornieren, er bekommt dann sein Geld zurück. Wer trotzdem fliegen will, hat Anspruch auf einen späteren Flug. Das kann aber dauern, bis der Streik vorbei ist - und auch länger, da ein Rückstau entstehen kann.

+++ Verspätung: Bei Flügen bis zu 1500 Kilometern haben Fluggäste ab zwei Stunden Verspätung Anspruch auf Betreuungsleistungen - also Telefonate, Getränke, Mahlzeiten und gegebenenfalls eine Übernachtung im Hotel. Bei einer Strecke von 1500 bis 3500 Kilometern gibt es Unterstützung nach drei Stunden, ab 3500 Kilometern nach vier Stunden.

+++ Pünktlichkeit: Auch bei einer großen absehbaren Verspätung sollten Passagiere immer zur ursprünglichen Abflugzeit am Flughafen sein. Es besteht sonst die Gefahr, dass die Fluggesellschaft doch früher einen Ersatzflug anbieten kann - und Reisende ihn dann verpassen.

+++ Entschädigung: Bei Annullierung, Überbuchung oder Verspätung ab drei Stunden haben Passagiere zwar laut EU-Verordnung Anspruch auf eine Entschädigung von bis zu 600 Euro - aber nur, wenn kein "außergewöhnlicher" Umstand daran schuld ist. Die Fluggesellschaften werten Streiks aber wie miserables Wetter als außergewöhnlichen Umstand. Entschädigungen gibt es daher nicht.

Video: Pilotenstreik bei Ryanair: Was Passagiere wissen müssen

Ryanair-Streik: Reisende haben keinen Anspruch auf Entschädigung

Streiken Piloten, haben Reisende keinen Anspruch auf Entschädigung bei Ausfällen oder Verspätungen ihrer Flüge von mehr als drei Stunden. Denn laut Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs handelt es sich hierbei um einen Fall von höherer Gewalt. Das gilt aber unter der Bedingung, dass die Fluggesellschaft alles in ihrer Macht Stehende unternimmt, um die Folgen des Ryanair-Streiks zu minimieren.

Außerdem muss die Airline den Passagieren eine alternative Beförderung ermöglichen, zum Beispiel durch die Umbuchung auf einen anderen Flug oder auf andere Transportwege, wenn das Ziel per Bus oder Bahn erreichbar ist. Das regelt die Fluggastrechte-Verordnung der EU. Fällt ein Flug definitiv aus oder ergibt sich eine Verspätung von mehr als fünf Stunden, kann der Kunde aber auch sein Ticket zurückgeben und bekommt dann sein Geld zurück. Häufig bieten Airlines ihren Kunden zum Beispiel kostenfreie Umbuchungen auf alternative Termine oder die Erstattung von Ticketkosten an.

Stranden Passagiere wegen des Streiks vorübergehend an Flughäfen, muss der Veranstalter oder die Fluggesellschaft sie betreuen. Die Leistungen gemäß der EU-Fluggastrechteverordnung sind unabhängig davon, ob das Unternehmen für die Verspätungen oder Ausfälle verantwortlich ist. Passagiere haben Anspruch auf Verpflegung. Verschiebt sich der Flug auf einen anderen Tag, muss die Airline die Übernachtung im Hotel übernehmen.

Pilotenstreik bei Ryanair: Kommentar im Berliner "Tagesspiegel"

"Für die Passagiere, die am Freitag in den Urlaub fliegen wollten, ist der Streik misslich. Reisende können zwar umbuchen oder sich ihr Geld zurückholen, eine Entschädigung erhalten sie aber nicht. Anders als die Bahn zahlen Airlines bei Streiks nicht. Das sollte sich ändern. Denn wenn Streiks nicht nur unangenehm, sondern auch teuer werden, überlegen sich Unternehmen wie Ryanair vielleicht zwei Mal, wie sie mit ihren Mitarbeitern umspringen." 

"Stuttgarter Nachrichten" zu Streik bei Ryanair

Ausgerechnet Ryanair soll seine Mitarbeiter besser bezahlen? Für Michael O'Leary, Chef der irischen Fluglinie, ist das ein Affront. Das Unternehmen zahle doch schon gut, erklärt er den aufbegehrenden Gewerkschaften. Außerdem hätten die Leute einen sicheren Arbeitsplatz in einem Unternehmen, das wächst und wächst. Aber das Geschäftsmodell, welches darauf baut, dass immer mehr Flugreisende nur auf den Preis schauen und dadurch das Wachstum der Billigflieger unendlich scheinen lassen, stößt an seine Grenzen. Das liegt daran, dass auch sogenannte Qualitätsanbieter immer günstigere Preise auf den Markt werfen. Und es liegt daran, dass der zunehmende Flugverkehr immer wieder am Himmel für Staus sorgt - was Billigflieger ebenso trifft wie Passagiere der Lufthansa.

Größter Pilotenstreik in der Geschichte von Ryanair

Alle Flughäfen bis auf Baden-Baden seien betroffen. Dort hätten die Piloten zugesagt, ihr Programm abzufliegen. Rund ein Drittel der deutschen Kunden werde aber auch am Freitag fliegen können, weil ihr Flugzeug aus einem nicht bestreikten Land komme. Die bereits gestrichenen 146 Flüge kommen noch obendrauf. Kunden könnten kostenfrei umbuchen oder ihr Geld zurückbekommen, sagte Jacobs.

Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) rief alle angestellten Piloten an den deutschen Ryanair-Basen für den 10. August zu einem 24-stündigen Streik auf. Der Arbeitskampf beginne am Freitag um 3.01 Uhr und ende am Samstag um 2.59 Uhr.

Die deutsche Gewerkschaft schließt sich den bereits für diesen Freitag angekündigten Streiks ihrer Kollegen in Irland, Schweden und Belgien an. Dies wäre dann zusammen der größte Pilotenstreik in der Geschichte von Ryanair.

Lesen Sie hier: Was passiert mit Dingen, die am Flughafen-Check-In abgegeben werden?

Von den rund 400 an den zehn deutschen Basen eingesetzten Piloten ist laut VC die Mehrzahl bei dem Unternehmen angestellt. Exakte Zahlen kenne man nicht, Schätzungen schwanken zwischen 67 und 90 Prozent Festangestellter. Die übrigen Piloten arbeiten über Personaldienstleister bei der Airline.

Unter den europäischen Piloten haben bisher einzig die Iren an vier einzelnen Tagen die Arbeit niedergelegt. Ryanair hatte daraufhin den Abzug von sechs Jets samt 300 Arbeitsplätzen nach Polen angekündigt. Die VC verlangt deshalb auch einen Schutz vor unfreiwilligen Versetzungen. Ein Warnstreik der Gewerkschaft in Deutschland war im vergangenen Dezember ohne Flugausfälle geblieben, weil Ryanair ausreichend Ersatzpiloten mobilisieren konnte.

Vor zwei Wochen hatten streikende Flugbegleiter in Spanien, Portugal und Belgien Ryanair gezwungen, innerhalb von zwei Tagen rund 600 Flüge mit zusammen etwa 100.000 betroffenen Passagieren abzusagen.

Beide Berufsgruppen wollen bessere Gehälter und Arbeitsbedingungen bei der irischen Airline durchsetzen, die sich jahrzehntelang gegen Gewerkschaften und tarifliche Vereinbarungen gewehrt hatte. Dazu müssen jeweils nationale Tarifverträge abgeschlossen werden, die Gewerkschaften koordinieren sich aber europaweit untereinander.

Lesen Sie hier: Skytrax-Ranking 2018: Das sind die besten Airlines der Welt.

Auch interessant: Airline bietet Frau lachhaften Ersatz für gestrichenen Flug an.

dpa / sca / AFP

Reiserecht: Gründe für den Reiserücktritt - und welche Versicherung wichtig ist

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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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