Hurrikan in Griechenland

Schwerer Sturm in der Ägäis legt Fähren lahm

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In Griechenland stürmt es. Die Fähren an der Ägäis haben vorübergehend den Dienst eingestellt. Foto: Alexandros Vlachos/Archiv

Griechenland-Urlaubern, die sich Ende September noch auf schönes Wetter eingestellt haben, macht ein Sturmtief nun einen Strich durch die Rechnung. Beeinträchtigt ist vor allem der Fährverkehr.

Piräus (dpa) - Den zweiten Tag in Folge verursachen stürmische Winde erhebliche Probleme im Fährverkehr in der Ägäis und im Ionischen Meer. Fast alle Fähren, die die Verbindungen zwischen dem Festland und den Inseln herstellen, bleiben vorerst in den Häfen.

Hunderte Bäume stürzten bereits um, Schulen bleiben auf zahlreichen Inseln geschlossen. Stellenweise erreichten die Böen die Windstärke zehn von zwölf, berichtete das Staatsradio (ERT).

Meteorologen teilten mit, dass sich eine Art Hurrikan zwischen Sizilien und der griechischen Halbinsel Peloponnes gebildet hat und sich langsam ostwärts bewegt. Es werden Winde der Stärke zwölf in den kommenden zwei Tagen erwartet. Die sogenannten Medicanes (Mediterranean Hurricanes) sind tropensturm-ähnliche Phänomene, die selten im östlichen Mittelmeer registriert werden, sagten Meteorologen im Staatsfernsehen. Mit einer Wetterbesserung rechneten die Meteorologen ab Sonntag (30 September).

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