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Skifahren 2021/22: Das sind die Corona-Regeln in Österreich, Deutschland, Schweiz & Co.

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Von: Franziska Kaindl

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Einzelne Skifahrer bei Ischgl in Österreich.
In Ischgl gilt die 2G-Regel. Einzelne Skifahrer fanden sich beim Saisonstart ein. © Imago

Auch in diesem Jahr geht es in den Skigebieten nicht ohne Corona-Regeln. Worauf Wintersportler in Deutschland, Österreich, der Schweiz & Co. achten müssen.

Lange Zeit sah es so aus, als wäre in der Wintersaison 2021/22 wieder weitestgehend unbeschwertes Skifahren möglich. Doch steigende Inzidenzzahlen in Deutschland* und Österreich haben den Plänen erneut einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wo Skifahren noch erlaubt ist, gelten in der Regel strenge Corona-Maßnahmen. Welche das sind, lesen Sie hier.

Skifahren in Deutschland: Diese Corona-Regeln gelten aktuell

Grundsätzlich gilt in der Skisaison 2021/22 in Deutschland die 3G-Regel – Zutritt zu den Seilbahnen haben also nur Geimpfte, Genesene oder Getestete. Davon ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren sowie Schülerinnen und Schüler. In den Liften herrscht zudem eine Maskenpflicht und ein Abstandsgebot.

Da einige Bundesländer ihre Maßnahmen jedoch verschärft haben, gelten nicht flächendeckend dieselben Regeln. In Bayern war zum Beispiel die Einführung der 2G-plus-Regel für Seilbahnen geplant. Aufgrund massiver Proteste aus der Tourismusbranche soll es aber nun doch bei 2G bleiben. Außerdem sind die Kapazitäten auf maximal 25 Prozent der Fahrgäste beschränkt. In Baden-Württemberg hat das Infektionsgeschehen ebenfalls dazu geführt, dass seit dem 4. Dezember die 2G-plus-Regel in Skigebieten gilt. Somit dürfen auch hier Seilbahnen nur von Personen mit Impf- oder Genesenennachweis sowie einem negativen Test betreten werden. In Thüringen haben Skigebiete bisher noch unter der 3G-Regel geöffnet, sodass auch Ungeimpften mit einem negativen Test den Zutritt gewährt bekommen. Je nach Skigebiet kann aber auch eine 2G-Regel gelten.

Skiurlaub in Österreich 2021/22: Was derzeit gilt

Der landesweite Lockdown Österreichs gilt seit dem 12. Dezember als beendet. Skifahren war in dieser Zeit allerdings im Rahmen einer sportlichen Betätigung weiterhin erlaubt – und ist es auch nach dem Lockdown. Zutritt zu den Seilbahnen gibt es nur mit einem Impf- oder Genesenennachweis. Einen zusätzlichen Test braucht es nicht, Kinder unter 12 Jahren sind komplett von der 2G-Regel befreit. Ungeimpfte Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren dürfen mit dem Holiday-Ninja-Pass auf die Pisten. Er ist einem 2G-Nachweis gleichgestellt und mit mehreren Testungen während des Aufenthalts verbunden.

Skiurlauber ab 15 Jahren müssen in den Kabinen jedoch eine FFP2-Maske tragen. Bei Kinder zwischen 7 und 14 Jahren reicht ein Mund-Nasen-Schutz. Außerdem gilt ein generelles Verbot für Après-Ski. Dafür dürfen Hotels nun auch wieder unter einer 2G-Regelung und mit einer FFP2-Maskenpflicht in allen zugänglichen Bereichen öffnen. Zu beachten ist außerdem, dass seit dem 6. Dezember nur noch Impfzertifikate akzeptiert werden, die nicht älter als 270 Tage sind.

Lesen Sie auch: Urlaub trotz Omikron? In diesen Ländern gelten verschärfte Regeln.

Skifahren in der Schweiz: Aktuell lockere Corona-Regeln

Bisher hat die Schweiz keine 3G-Pflicht für den Zutritt zu Seilbahnen und dergleichen angeordnet. Daher ist der Skibetrieb für alle offen. Das Schweizerische Bundesamt für Gesundheit (BAG) weist allerdings darauf hin, dass in geschlossenen Berg- und Seilbahnen sowie in Skiliften und Sesselbahnen und in den geschlossenen Stationsgebäuden, Wartezonen und an den Verkaufsstellen für Liftkarten eine Maskenpflicht gilt. Zudem müssen alle Personen über 16 Jahren, die einen Innenbereich der Gastronomie betreten wollen, einen 3G-Nachweis vorlegen.

Achten Sie aber dennoch auf die Regelungen der einzelnen Skigebiete: In Samnaun müssen Winterurlauber zum Beispiel einen 2G-Nachweis mitbringen, da das Skigebiet mit dem österreichischen Ischgl im Verbund steht.

Zudem gilt die Schweiz aus Sicht der Bundesregierung als Hochrisikogebiet. Tagesausflügler sind zwar von der Melde- und Quarantänepflicht bei der Rückkehr ausgenommen, brauchen aber einen 3G-Nachweis.

Auch interessant: Diese Länder stufen Deutschland als Corona-Risikogebiet ein.

Italien-Urlaub: Was in Südtiroler Skigebieten gilt

Italien hat aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens eine 2G-Regel für Skilifte und Hotels eingeführt. Die Nachweispflicht gilt für alle Personen ab 12 Jahren – dieser kann in Form des Grünen Passes bzw. digitalen Covid-Zertifikat der EU vorgelegt werden. Geschlossene Kabinenbahnen dürfen maximal zu 80 Prozent belegt sein, offene Sessellifte zu 100 Prozent. Für alle Wintersportler ab sechs Jahren gilt die Maskenpflicht. Zudem muss ein Sicherheitsabstand zu anderen Gästen eingehalten werden.

Wer aktuell einen Skiurlaub in Südtirol plant, sollte sich aber über die Situation vor Ort auf dem Laufenden halten. Die Corona-Fallzahlen steigen in Italien weiter an, was zu weiteren Verschärfungen der Maßnahmen führen könnte. Bei einer Einstufung als rote Zone müssen die Seilbahnen in den entsprechenden Gebieten schließen. Obendrein gilt Italien seit Kurzem als Corona-Hochrisikogebiet.

Corona-Regeln zur Skisaison 2021/22 in Frankreich

In Frankreich gilt vorerst die 3G-Regel in den Skigebieten. Zudem müssen Personen ab elf Jahren in Seilbahnen eine Maske tragen. Was die Einreise angeht, müssen ungeimpfte Personen einen negativen PCR-Test vorlegen, der maximal 24 Stunden alt ist. Da Frankreich ebenfalls als Hochrisikogebiet gilt, müssen Reiserückkehrer die digitale Einreiseanmeldung für Deutschland ausfüllen und sich in Quarantäne begeben, sofern sie nicht geimpft oder genesen sind. (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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