Lockdowns und Maßnahmen

Skifahren 2020/21 trotz Corona: Wann beginnt die Saison in Deutschland, Österreich und der Schweiz?

Wintersportler fahren auf dem Zugspitzblatt im Sonnenschein im Sessellift.
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Der Ski-Urlaub gehört für viele Deutsche einfach dazu.

Viele Skigebiete befinden sich aktuell in Corona-Risikogebieten. Ab wann ist ein Skifahren in der Saison 2020/21 in Deutschland, Österreich und der Schweiz möglich?

Normalerweise freuen sich um diese Jahreszeit viele Deutsche auf ihren Ski-Urlaub. Während der Corona-Pandemie ist die Lage allerdings unsicher und viele fragen sich, ob die Winter-Saison 2020/21 überhaupt beginnt beziehungsweise stattfindet. Viele beliebte Ski-Regionen befinden sich nämlich aktuell in vom Robert Koch-Institut als Risikogebiet eingestuften Ländern und Gebieten*. Zudem haben Österreich und Deutschland für den November einen Lockdown angeordnet, während in der Schweiz und Italien die Infektionszahlen mit dem Coronavirus wieder über dem Grenzwert liegen.

Wir haben aktuelle Informationen zu den Skigebieten in Deutschland, Österreich und der Schweiz für Sie gesammelt.

Skifahren 2020/21 in Deutschland: Wann sind die Pisten geöffnet?

Aktuell befindet sich Deutschland bis vorerst Ende November im „Lockdown light“. Darum müssen sämtlich Beherbergungsbetriebe, aber auch Bergbahnen geschlossen bleiben. Die Ski-Saison an der Zugspitze beginnt darum nicht wie geplant am 13. November, sondern voraussichtlich erst im Monat darauf: „Je schneller wir jetzt die Kontakte minimieren, umso größer ist die Chance, im Dezember in einen relativ normalen Skibetrieb starten zu können“, erklärte Verena Altenhofen, Sprecherin der Zugspitzbahn in Garmisch-Partenkirchen.

Der Liftverbund Feldberg im Schwarzwald, eines der größten und beliebtesten Skigebiete in Deutschland, spricht in einer Twitter-Nachricht davon, die Pisten im Dezember wieder öffnen zu wollen:

Die Tickets gibt es beim Liftverbund Feldberg in der Saison 2020/21 nur online zu kaufen: „Wir werden verschiedene Maßnahmen ergreifen, die eine sichere Saison gewährleisten sollen. Abstand halten in den Wartezonen vor der Bahnfahrt und durchgängige Maskenpflicht. Es wird zusätzliches Personal geben, das diese Regeln auch beaufsichtigt, es wird vor allem aber auch nur einen Online-Ticketverkauf geben“, so Vorsitzender Adrian Probst laut SWR.

Ski-Urlaub 2020/21: Wie sehen die Corona-Maßnahmen in deutschen Skigebieten aus?

Laut dem ADAC arbeitet der Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte e.V. derzeit an einem verbindlichen Konzept für den Winter. Voraussichtlich gleichen die Regelungen aber denen im Sommer, so die Sprecherin Thu-Hà Prügelhof. Jedes Bundesland kann aber auf Grundlage der Empfehlungen und Anordnungen des Bundesgesundheitsministeriums ergänzende Maßnahmen vornehmen, sodass die Regelungen sich von Skigebiet zu Skigebiet leicht unterscheiden können.

Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr hat ein Rahmenkonzept für den sicheren Betrieb von Seilbahnen vorgelegt, in dem unter anderem eine Maskenpflicht in den Ein- und Ausstiegsbereichen sowie in den Kabinen vorgesehen ist. Außerdem sollen in den Wartezonen vor der Bahnfahrt 1,5 Meter Abstände für die Fahrgäste markiert werden und alle Oberflächen im Wartebereich, in der Kabine und in den sanitären Einrichtungen regelmäßig gereinigt werden.

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Österreich-Urlaub: Wann startet die Ski-Saison 2020/21?

Auch Österreich befindet sich aktuell in einer Lockdown-Situation, die vorerst bis zum 6. Dezember anhält. Mit einer Öffnung der Skigebiete kann also erst danach gerechnet werden. Ischgl hat zum Beispiel seinen Saison-Start vom 26. November auf den 17. Dezember verschoben. Die SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental sollte hingegen ab dem 5. Dezember in die Saison starten, verschiebt den Termin aber nun aber auf einen unbestimmten Termin. Laut Webseite heißt es, die Pistone würden geöffnet werden, sobald es wieder erlaubt sei. Auf austria.info finden Sie die Start-Termine für die Winter-Saison in den Skigebieten Österreichs aufgelistet.

Corona-Maßnahmen in Österreich: Welche Regeln herrschen beim Skifahren?

Besonders Ischgl hatte während der ersten Corona-Welle mit vielen Negativschlagzeilen zu kämpfen gehabt und nun 700.000 Euro in Gesundheits- und Sicherheitsstandards investiert, wie es laut Berichten der Deutschen Presse-Agentur heißt. Après-Ski wird es in seiner bisherigen Form im Winter 2020/21 nicht geben. Zudem fasst der ADAC weitere Corona-Maßnahmen in den österreichischen Skigebieten wie folgt zusammen:

  • In allen Bahnen gilt eine Maskenpflicht – ebenso bei einer Zweier-Besetzung im Schlepplift.
  • Auch Schlauchschals dürfen als Mund-Nasen-Bedeckung benutzt werden.
  • Beim Anstehen an den Seilbahnen oder an der Kasse muss ein Meter Abstand gehalten werden, außerdem gilt eine Maskenpflicht.
  • Es sollen mehr Parkplätze und Skibusse zur Verfügung stehen.
  • Einige Skigebiete wollen länger öffnen, um Stoßzeiten zu vermeiden.
  • 85 Prozent der Seilbahnen sind „offen“, es handelt sich also um Sessellifte oder Schlepplifte, wodurch ein geringeres Infektionsrisiko besteht, so austria.info.

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Skifahren 2020/21 in der Schweiz: Wann beginnt die Winter-Saison?

Anders als in Deutschland und Österreich besteht in der Schweiz aktuell kein Lockdown, sodass viele Skigebiete geöffnet haben. Trotzdem liegen die Infektionszahlen im ganzen Land über dem vom RKI festgelegten Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den letzten sieben Tagen.

In beliebten Ski-Regionen Zermatt/Matterhorn oder Saas-Fee dürfen Ski-Hasen bereits die Pisten hinunterjagen und zahlreiche weitere Gebiete wie Flims Laax Falera, Grindelwald-Wengen oder die Jungfrau Ski Region wollen noch im Laufe des Winters öffnen.

Diese Corona-Maßnahmen gelten in den Skigebieten der Schweiz

Der Dachverband „Seilbahnen Schweiz“ hat für die über 200 Skigebiete einige Rahmen-Maßnahmen festgelegt, an denen sich die Schutzkonzepte der Unternehmen orientieren müssen. Diese beinhalten folgende Grundregeln:

  • Es gilt ein Abstand von 1,5 Metern. Wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, muss sowohl im Innen- als auch im Außenbereich ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.
  • Es gilt eine Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Innenräumen sowie in allen Warte- und Zugangsbereichen des öffentlichen Verkehrs.
  • In sämtlichen Anlagen wie Skiliften, Sesselbahnen oder Anfängerteppichen muss von den Gästen eine Maske getragen werden.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

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1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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