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Sieben außergewöhnliche Weihnachtsmärkte in Deutschland, die einen Besuch wert sind

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Ab November gibt es an jeder Ecke wieder Glühwein, Lebkuchen und Budenzauber. Aber wo ist es wirklich außergewöhnlich? Entdecken Sie eine kleine Auswahl an besonderen Weihnachtsmärkten.

Der Weihnachtsmarktbesuch in der Adventszeit ist obligatorisch, doch wo soll man am besten hingehen? Vielleicht zu einem der schönsten Weihnachtsmärkte Europas, die jedes Jahr von Touristen gewählt werden? Oder lieber innerhalb Deutschlands zu den großen und beliebten Weihnachtsmärkten wie dem Nürnberger Christkindlesmarkt oder dem Dresdner Striezelmarkt? Wer aber auf der Suche nach etwas ganz Besonderem ist, der wird ebenfalls fündig. Wir haben sieben außergewöhnliche Weihnachtsmärkte in ganz Deutschland gesammelt, die absolut sehenswert sind.

Deutsch-amerikanischer Weihnachtsmarkt in der Westernstadt in Eging am See, Bayern

Weihnachtsmarkt im Westernstil – das gibt es in der Westernstadt Pullman City in Eging am See. Jedes Jahr verwandelt sich das Areal in eine winterlich-romantische Kulisse, die zum Flanieren und Genießen einlädt. Besucher können musikalische Country Christmas Shows, einen singenden Weihnachtsmann, die Riesenplüschtiere „Frosty, Rudolph and Little Santa“ sowie eine märchenhafte Waldweihnacht genießen.

Zeitraum: 10. November bis 17. Dezember

Eintritt: Tageskarten Donnerstag ab 16 Uhr/Freitag ab 15 Uhr: 9 Euro für Erwachsene ab 15 Jahren, 3 Euro für Kinder/Jugendliche von 4 bis 14 Jahren

Königlicher Winterzauber auf der Burg Hohenzollern, Hechingen, Baden-Württemberg

Streng genommen handelt es sich bei dem Königlichen Winterzauber auf der Burg Hohenzollern nicht um einen Weihnachtsmarkt, sondern um eine Sonderausstellung im Innen- und Außenbereich der Burg. Es gibt also keine klassischen Verkaufsbuden, stattdessen dürfen sich Besucher auf eine weihnachtliche Atmosphäre freuen, die mithilfe aufwändiger Dekorationen und großflächiger Illuminationen auf den Burgfassaden kreiert wird. Im Inneren erwarten Ausflügler festlich dekorierte Gemächer sowie eine zwölf Meter lange Tafel und ein sieben Meter hoher Christbaum.

Burg Hohenzollern mit Weihnachtsbeleuchtung im Nebel vom Zeller Horn
Auch von außen ist die festliche Beleuchtung der Burg Hohenzollern zu sehen. © Stefan Arendt/Imago

Zeitraum: 24. November 2023 bis 7. Januar 2024 (Ruhetage: 27.11., 28.11., 4.12., 5.12., 11.12., 18.12., 24.12., 31.12.)

Online-Tickets: 22 Euro für Erwachsene, 12 Euro ermäßigt für Schüler/Studenten ab 18 Jahren und Menschen mit Behinderung, 10 Euro für Kinder (12 bis 17 Jahre)

Weihnachtsmarkt im Spreewälder Freilandmuseum in Lehde, Brandenburg

Im Freilandmuseum Lehde fühlt man sich stets ins 19. Jahrhundert zurückversetzt – auch an Weihnachten. An den ersten beiden Adventswochenenden findet hier nämlich die Spreewaldweihnacht statt, die sowohl den Weihnachtsmarkt am Großen Hafen in Lübbenau als auch das „Weihnachten, wie es früher war“ im Freilandmuseum einschließt. In Letzterem spazieren Besucher zwischen den historischen Bauernhöfen hindurch und erleben die Geschichten und Bräuche rund um die Weihnachtszeit in der Lausitz. Zusätzlich gibt es regionale Leckereien an den Marktständen und einen Handwerkermarkt. Kombitickets, die zusätzlich zum Eintritt eine Kahnfahrt mit einschließen, sind bereits ausverkauft, doch es gibt weiterhin normale Eintrittskarten fürs Freilandmuseum.

Zeitraum: 2. + 3. Dezember, 9. + 10. Dezember

Eintritt: 6 Euro für Erwachsene, 12 Euro für Familien (2 Erwachsene + 3 Kinder), 1 Euro für Kinder zwischen 3 und 16 Jahren

Hafen-Weihnachtsmarkt in Lindau am Bodensee, Bayern

Eine malerische Kulisse hat der Hafen-Weihnachtsmarkt in Lindau am Bodensee zu bieten. Zu finden sind 70 Buden, die filigran hergestelltes Kunsthandwerk präsentieren und zahlreiche Leckereien anbieten. Unter dem Motto „3 Märkte, 2 Länder, 1 See“ bringt das Weihnachtsschiff MS Austria die Besucher außerdem zu den beiden Weihnachtsmärkten im naheliegenden Bregenz. Die Kleinen dürfen sich auf den festlichen Zauberwald freuen, der freitagnachmittags mit Märchenstunden aufwartet.

Hafen-Weihnachtsmarkt in Lindau
In stimmungsvolles Licht getaucht: der Hafen-Weihnachtsmarkt in Lindau. © robertharding/Imago

Zeitraum: 23. November bis 17. Dezember

Eintritt: Gratis

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Granitweihnacht Hauzenberg im Bayerischen Wald, Bayern

Einzigartig ist auch die Granitweihnacht in einem alten Steinbruch in Hauzenberg. In dem besonderen Ambiente werden Besucher Zeuge traditioneller Handwerkstechniken, außerdem gibt es verschiedenste kulinarische Spezialitäten aus der Dreiländerregion Deutschland, Tschechien und Österreich. An den Buden ist Kunsthandwerk aus dem Bayerischen Wald, dem Mühlviertel und Südböhmen geboten sowie besondere Waren aus Stein, Holz, Glas, Leinen, Wolle, Stroh und Wachs, wie die Webseite informiert.

Zeitraum: 30. November bis 17. Dezember (immer nur von Donnerstag bis Sonntag)

Eintritt: Tageskarte für 5 Euro für Erwachsene, Senioren und Jugendliche (kostenlos für Kinder bis 14 Jahre)

Mosel-Wein-Nachts-Markt in Traben-Trarbach, Rheinland-Pfalz

Wo sollte es besseren Glühwein geben als direkt an der Quelle? Der Mosel-Wein-Nachts-Markt in Traben-Trarbach findet in ehemaligen Weinkellern statt, die teilweise aus dem 16. Jahrhundert stammen. Jeder Weinkeller versprüht seinen eigenen Charme und wartet mit hochwertigen Waren des Kunsthandwerks auf – von Dekoartikeln über Mode- und Schmuckdesign bis hin zu Antikem ist einiges geboten. Im sogenannten Brückenkeller dürfen sich Weihnachtsfans zudem über eine Tannenbaumausstellung freuen.

Mosel-Wein-Nachts-Markt
Im Halbdunkel schlendern Besucher durch ehemalige Weinkeller in Traben-Trarbach. © Sven Eckelkamp/Imago

Zeitraum: 24. November 2023 bis 1. Januar 2024 (geschlossen: 26. bis 30. November, 4. bis 7. Dezember, 11. bis 14. Dezember, 18. +19. Dezember, 24. + 25. Dezember)

Eintritt: 5 Euro für Erwachsene (kostenfrei für Kinder unter 18 Jahren)

Engelkemarkt in Emden, Niedersachsen

Jedes Jahr in der Adventszeit wird aus der ostfriesischen Seehafenstadt Emden ein kleines Weihnachtsparadies. Vor dem Ostfriesischen Landesmuseum am alten Rathaus finden Besucher ein gemütlich gestaltetes Weihnachtsdorf, in dessen Mitte sich eine große Weihnachtspyramide mit schmackhaftem Glühwein und anderen Köstlichkeiten befindet. Der Name „Engelkemarkt“ stammt im Übrigen von der Figur des goldenen Jungfrauenadlers über der Stadtmauer im Emder Stadtwappen. Von den Einheimischen wird er auch liebevoll „Engelke up de Muer“ genannt.

Zeitraum: 27. November bis 23. Dezember und 27. Dezember bis 31. Dezember 2023

Eintritt: Gratis

Übrigens: Es gibt auch Weihnachtsmärkte speziell für Hunde – somit ist auch für Ihren treuen Begleiter etwas geboten.

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