1. tz
  2. Reise

Löwen satt

Erstellt:

Kommentare

Löwen Safari Tansania
Bessere Aussicht: Eine Löwin liegt auf einer Akazie. © Albert Schweiger/Till

Die Big Five: Wir haben sie alle gesehen auf unseren Fahrten durch die berühmten Nationalparks von Tansania - Elefant, Büffel, Nashorn, Löwe und Leopard.

Vor allem Löwen und Leoparden, sie wurden zu den Serienstars unseres wilden Fernseh-Programms. Dabei ging es uns aber durchaus auch um die kleinen Dinge des Lebens, die sich in der großartigen Natur abspielen. Denn wir hatten auf unserer Leserreise den richtigen Mann dabei, der uns dafür die Augen öffnete.

Safari in Tansania
Ein Leben für Afrika: So steht es auf dem Grabstein von Bernhard Grzimek, vor dem wir uns zum Gruppenbild aufgestellt haben. Vorne rechts Professor Henning Wiesner, der die Reise als Wildlife-Experte begleitete. © fkn

Wir waren 30. Mediziner, Manager, Mechaniker und Menschen, die nach einem langen Berufsleben einfach nur noch Mensch sind. 17 bis 76 Jahre alt, daheim in München und im Umland, von Freising bis Weyarn. Eine bunt gemischte Truppe, je sechs wild entschlossene Afrikatouristen in fünf soliden Geländewagen. Die Raubtiere haben nicht lange auf sich warten lassen. Nur Sekunden nachdem unser Konvoi in den Wildpark am Ngorongoro Krater einfährt, huscht der erste Leopard zwischen unseren Fahrzeugen über die Piste, verschwindet aber so blitzschnell im Dickicht, dass weder die Insassen von Wagen 2 noch die von Wagen 3 ihn richtig sehen, geschweige denn mit der Kamera festhalten können. Die von Nummer 1, 4 und 5 glauben hinterher sowieso, es sei eine Fata Morgana gewesen. Safariwahn, ausgelöst durch zu viele Afrikabücher und -filme, von denen wir alle einige intus haben.

Viele Fragen, immer eine Antwort: Henning Wiesner (2.v.l.) und unsere Leser im Arusha-Nationalpark.
Viele Fragen, immer eine Antwort: Henning Wiesner (2.v.l.) und unsere Leser im Arusha-Nationalpark. © fkn

„Serengeti darf nicht sterben“, Michael und Bernhard Grzimeks großes Werk über Afrikas berühmtesten Nationalpark, steht ganz oben auf der Liste unseres literarischen Animationsprogramms für Tansania. Evelyn hat es gelesen, Renate hat es gelesen und Erika sagt, mit den Fernsehsendungen von Grzimek und seinem Geparden Cheetah sei sie quasi aufgewachsen. Am Grab der beiden Wissenschaftler kommen wir gleich nach der zweifelhaften Leoparden-Begegnung vorbei. Einen berühmten Kollegen Grzimeks haben wir auf dieser Reise selbst als Begleiter dabei: Henning Wiesner, den Münchner Wildtier-Experten.

Wir wissen von ihm: Er war fast 30 Jahre lang Leiter des Tierparks Hellabrunn und als Chef der Akademie für Zoo- und Wildtiere ist er bis heute weltweit in Sachen Artenschutz unterwegs. Was wir jetzt an einer Steinpyramide am Rande des Ngorongorokraters erfahren: Wie Grzimek wurde Wiesner in Neiße in Oberschlesien geboren und wie Grzimek war er zunächst Geflügeltierarzt, bevor er, wie Grzimek, Zoodirektor wurde - der eine in München, der andere in Frankfurt. Wie parallel die Leben zweier Menschen doch verlaufen können, die das Geburtsdatum ein Drittel Jahrhundert voneinander trennt!

Dass sich Grzimeks Traum erfüllt hat, dass die Serengeti auch 26 Jahre nach seinem Tod die Welt der Tiere geblieben ist, das erleben wir bereits in den ersten Stunden eindrucksvoll, in denen wir durch die weite Grassteppe fahren, die in der Sprache der Massai-Hirten Siringitu - das endlose Land - heißt.

Es ist der Anreisetag. Sechs Stunden African Massage, wie unsere Fahrer das Brettern über Schotterpisten nennen, stecken uns in den Knochen. Einige träumen schon von einem kühlen Bier auf der Terrasse der Serengeti Serena Lodge, die wir heute als Ziel vor Augen haben, andere stehen im Geiste bereits unter der Dusche, um sich den Staub vom Leib zu waschen.

Löwen Safari Tansania
Ein Löwe kommt selten allein. © Albert Schweiger/Till

Das Safari-Standardprogramm registrieren wir en passant: Baumlange Giraffen, die neugierig hinter einer Schirmakazie hervorlugen, Zebras, die in Grüppchen zusammenstehen und sich gegenseitig die Köpfe auf den Rücken legen, Gnuherden, Gazellen und Antilopen, düsende Warzenschweine, die ihrem Spitznamen Serengeti-Express alle Ehre machen und ab und zu mal einen Strauß, der elegant sein Federkleid schwingt. Aber unser Fernseh-Stehplatz, das Hubdach, ist noch geschlossen. Nein, auf den großen Tierkrimi sind wir in diesem Moment gar nicht vorbereitet. Doch der beginnt in der Wildnis nicht nach TV-Programm, sondern wann er will - nämlich gerade jetzt.

Wie bei einem klassischen Sonntagabend-Tatort ist da zunächst einmal die Leiche. Ein Gnu-Kadaver, am Bauch aufgerissen, liegt neben der Piste. Wir halten an, suchen den Horizont mit den Ferngläsern nach dem Jäger ab, der seine Beute hier zurückgelassen hat. „Da hinten, ich seh die Ohren!“ Atemlose Spannung. „Eine Löwin!“ Aber es rührt sich nichts, minutenlang. Nur einmal, ganz kurz, lugt der Schwanzpuschel der Katze aus dem hohen Gras. „Sie ist vollgefressen und viel zu träge, um aufzustehen“, meint Henning Wiesner.

Löwen Safari Tansania
Löwenfamilie am Wasserloch © Albert Schweiger/Till

Aber, auch das sagt der Tierexperte: Ein Löwe kommt selten allein. Und tatsächlich, keine hundert Meter entfernt, an einem Wasserloch, treffen wir den Rest der Familie. Junge Männchen, die Mähnen noch ganz kurz und flaumig; drei Weibchen, prächtig genährt jetzt zum Ende der Regenzeit, wo die Steppe voller Wild und ihr Speiseplan entsprechend reichhaltig ist; und ein paar Katzenkinder, die sich zauberhaft tollpatschig um die Plätze am Wasser rangeln und die Hälse recken, damit beim Schlabbern bitteschön die Pfoten trocken bleiben.

Mundpropaganda funktioniert in der Wildnis besser als im Großstadtdschungel und Tiersichtungen wie diese verbreiten sich unter den Safarifahrern blitzschnell per Funk. Um die Szene haben sich mittlerweile mehr Fahrzeuge gruppiert als die Löwenfamilie Mitglieder hat. Was die Tiere überhaupt nicht stört. Seelenruhig spaziert eines der Weibchen zwischen den Autos in Richtung des erlegten Gnus. Ganz klar: Kollegin braucht Hilfe. Sie muss den Rest des Festmahls gegen Gäste verteidigen, die sich gerade selbst eingeladen haben: Geier kreisen am Himmel.

Der Löwin folgt, auf langen Beinen tänzelnd, ein Reiher. Aus unserer Sicht ein Drahtseilakt zwischen Leben und Tod. Der Vogel wagt sich gefährlich nah an die Raubkatzen heran. „Keine Sorge,“ beruhigt uns Henning, „die Löwen sind satt, er ist in Sicherheit und das weiß er auch.“

Stundenlang könnte man hier zuschauen. Aber wir müssen weiter. Die Wege im Nationalpark, der mit 15.000 Quadratkilometern fast so groß ist wie Oberbayern, sind lang und das Abendbier auf der Lodge-Terrasse ist jetzt, wo wir uns von diesen sensationellen Tiersichtungen erzählen wollen, quasi ein Pflichttermin. Außerdem: Morgen ist auch ein Tag.

Mama- und Baby-Elefant, die direkt vor unserem Fahrzeug die Piste überqueren, das ist eines unserer Lieblingsbilder.
Mama- und Baby-Elefant, die direkt vor unserem Fahrzeug die Piste überqueren, das ist eines unserer Lieblingsbilder. © fkn

Und der beginnt für uns gleich nach Sonnenaufgang. „Wer Tiere sehen will, muss früh raus“, hatte uns Henning vorgewarnt. Unsere Disziplin wird belohnt: Keine zwei Kilometer von der Lodge entfernt begegnen wir im Morgendunst einer Elefantenherde. Mindestens 30 Tiere sind das, vom faltigen Opa mit einem abgebrochenen Stoßzahn bis zu den übermütigen Babys, die in spielerischen Kämpfen ihre Kräfte messen. So nah kommen sie uns, dass Peter, der Tölzer, gleich Platzangst kriegt. „Weiß ich, ob der nur spielen will?“, fragt er angesichts eines männlichen Kalibers, das da auf unseren Wagen zutrabt. Der Bulle überlegt es sich dann doch anders, dreht ab und trollt sich in die Büsche.

Tansania Leserreise
Wir haben zu Hause eine Elefantensammlung, die ist inzwischen schon auf über 800 Figuren angewachsen. Beeindruckend war, wie nah die Tiere uns gekommen sind, aber ein bisserl mulmig war uns auch. Resi & Peter Scherzer aus Bad Tölz mit Fahrer Lothi (m.)

Gnus, Zebras und Impalas sehen wir an diesem Morgen wieder, und später, als die Sonne schon hoch am Himmel steht, eine Herde Hippos, Flusspferde. Wie riesige Blutegel liegen ihre grauen Leiber regungslos in einem Tümpel, der unbeschreiblich stinkt. Lediglich der Schwanz ist ständig in Bewegung, um den Rücken mit Wasserfontänen zu besprühen. Nur wer sehr gute Augen hat erkennt die zwei Krokodile am Ufer, deren Panzer mit den Felsen eine perfekte optische Symbiose eingehen. Das alles sind echte Safari-Highlights. Aber die Katzen werden auch an diesem Tag wieder zu den Stars unseres Wildlife-Fernseh-Programms. Allerdings sitzen wir diesmal nicht in der ersten Reihe. Es ist Mittag. Wir verzehren gerade unser Picknick unter den gierigen Augen von ein paar Riesenhamstern, die uns Henning als Buschschliefer und - sehr erstaunlich! - wegen ihres Organaufbaus als Verwandte des Elefanten vorstellt. Da krächzt der Funk: „Lothi, Lothi, Leopard!“ tönt es aus dem Kasten über dem Kopf unseres Fahrers. Jetzt aber nichts wie los! Lothi drückt aufs Gas, die Kollegen hängen sich dran. Eine rotbraune Staubwolke im Schlepptau donnern wir über die Piste.

„Da oben, seht ihr ihn?“ Ganz entspannt liegt er auf dem Ast einer Schirmakazie, lässt die Beine zu beiden Seiten lässig herunterbaumeln. Aus stechend grünen Augen fixiert er gelangweilt die sich füllenden Zuschauerränge da unten. Verharrt minutenlang regungslos, um sich schließlich abzudrehen und uns despektierlich seine gefleckte Rückseite zu zeigen. Als würde er sagen: Genug der Show, Leute. Nein, heute leider keine Zugabe.

Noch zählen sie nicht zu den akut gefährdeten Tieren der Serengeti wie beispielsweise das Nashorn, dessen Population man inzwischen an zwei Händen abzählen kann. Aber Leoparden sind scheue Tiere und einem Prachtexemplar wie diesem auf einer Safari so nahe zu kommen, ist einmalig. Für uns kommt’s noch viel besser!

Safari in Tansania
Das Leopardenjunge, das zwischen den Autos mit dem Kissen spielte, das war das beeindruckendste Erlebnis dieser Reise. © fkn

Auch die nächste Leopardin liegt im Baum: Fotoapparate klicken, Kameras surren. „Ja, ich hab sie!“ Das reicht. Reicht das? „Okay, let’s go“ tönt es aus einigen Wagen - das Zeichen für die Fahrer, dass ihre Gäste genug gesehen haben und weiterwollen. Aber Ungeduld ist die schlimmste Untugend des Safariurlaubers. Denn nur wer nach den ersten schnell geschossenen Bildern nicht gleich weiterjagt, erlebt die nun folgenden rührenden Szenen aus der Katzen-Kinderstube. Wie das erste Junge, das im Gras verborgen saß, auf den Baum klettert und die Mutter liebkost. Wie dann das zweite Leopardenbaby auftaucht, sich ein Kissen schnappt, das aus einem Wagen gefallen ist, und das Beutestück zwischen den Fahrzeugen herumfetzt. Das sind echte Safari-Sensationen!

Safari in Tansania Leserreise
Wir sind beide sehr tierlieb und eine Safari in Tansania war unser Jugendtraum. Renate & Franz Stoiber,  Aufhausen © fkn

War’s das? Von wegen! Unser Großkatzen-Kontingent ist auch mit dieser Szene noch längst nicht erschöpft. Als nächstes wird in unserem Wildlife-Kino die afrikanische Version von Hitchcocks Vögel-Thriller gegeben: In der Hauptrolle eine Löwin, natürlich blond, wie alle weiblichen Stars des Krimi-Altmeisters sein mussten. Und weil auch Löwen nach der Regenzeit wegen der besseren Aussicht über das hohe Gras oft in den Bäumen liegen, entdecken wir auch sie wieder in einer Akazie. Einer nach dem anderen fliegen nun sieben Geier ein und lassen sich um die Katze herum in den Ästen nieder. Die Löwin schaut links, sie schaut rechts, sie schaut nach oben, überlegt - und ergreift am Ende entnervt die Flucht vor der Vogelmeute. Nicht einmal Henning kann sich erklären, was die Geier mit dieser Attacke bezweckten.

Safari in Tansania Leserreise
Diese Junggiraffe, schaut die nicht aus, als ob sie zwei Gamsbärte am Kopf hätte? Besonders beeindruckt haben mich auf unserer Reise die Massen an Gnus und Zebras im weiten Grasland der Serengeti. © fkn

Und dann sind da die Zwei. Brüder? Freunde? Jagdgefährten? Es gibt viele Gründe, warum sich junge Kerle in der Wildnis zusammentun. Auf alle Fälle sind sie jetzt gerade müde, richtig müde. Die beiden Prachtexemplare von Löwenmännchen haben es sich in einem Feld zwischen blühenden Gräsern gemütlich gemacht. Und als sie die Köpfe heben, um uns Störenfriede aus schläfrigen Augen zu taxieren, sind sie uns so nah, dass man sie aus dem Wagenfenster heraus glatt hinter den Ohren kraulen möchte. Was keine wirklich gute Idee wäre. Die Katerchen, die sich hier so genüsslich vor uns räkeln, sind Muskelprotze von 180 Kilo Lebendgewicht, mindestens, und können mit einem Prankenschlag einen Preisboxer in die ewigen Jagdgründe schicken.

Safari in Tansania Leserreise
Und die Warzenschweine. Die sind so hässlich, dass sie schon wieder schön sind. Ursula Bertele, Tegernsee © fkn

Eine Safari schult den Blick. Je länger wir unterwegs sind im weiten Grasland, umso besser ist die optische Ausbeute. Den Geparden aber, der ganz fern und ganz flach auf einer Kopje liegt, einem von tausenden von Jahren glattgeschliffenen Vulkanstein, den hätten wir wohl übersehen, wenn wir sie nicht hätten: Exaud, Julius, Lothi, Gabriel und Moses. Sie sind die personifizierte Erfolgsgarantie hier draußen in der Wildnis: Denn eine Safari ist immer so gut wie die Fahrer, die am Steuer der Geländewagen sitzen. Und wir haben die besten. Fünf Männer mit Adleraugen und Engelsgeduld. Unsere Komplimente an sie geben sie umgehend zurück: Die Gruppen von Mr. Henning, die sind für sie auch was ganz besonderes, sagen sie. Es gefällt ihnen, dass Gäste nicht nur die Big Five runterspulen, sondern sich auch für Kleintiere interessieren. Und für die Geschichten hinter den Safaribildern.

Safari in Tansania: Wir waren dabei

Wir halten an, wir lassen uns Zeit. Beobachten einen Sperbergeier, der die Nester der Webervögel ausräumt, eine Raupe, die sich abseilt, die Zebramangusten-Familie, die sich auf einem Termitenhügel sonnt, Sekretäre, die sich am Himmel von einem Thermikband treiben lassen, die farbenprächtige Gabelracke, einen Gauckler, Augurbussarde, Langschwanzstare und Steppenadler.

Henning erklärt. Warum die prächtigen, langmähnigen Colobus-Affen, die wir im Regenwald des Arusha-Nationalparks sehen, auch Stummelaffen heißen („wegen ihrer Lebensweise in den Bäumen ist der Daumen verkürzt“); warum sich die Giraffen im Tarangire-Nationalpark in der Mittagshitze auch mal hinlegen („der Tarangire ist kein klassisches Löwengebiet, hier können sie sich das erlauben“); warum Flamingos rosa sind („der Farbstoff stammt aus dem Chitinpanzer der Krebstiere, die sie essen“).

Den letzten Tag unserer Safari verbringen wir wieder im Ngorongoro-Krater. Und wieder ist es die Löwin, die allen anderen Tieren den Rang abläuft. Sich anschleicht an zwei Gnus, die am Flussufer grasen, minutenlang den einen, den entscheidenden Moment abwartet, dann lossprintet - und die Beute verfehlt. Peinlich, das. Ob sie beobachtet wurde? Verstohlen schaut sich die verhinderte Jägerin um und trollt sich dann, als ob nichts gewesen wäre. „Muss eine 60er-Löwin gewesen sein“, sagt der Franz trocken. „Ja, des hab ich g’sehn, die war hinten blau angemalt“, bestätigt der Klaus. Und Henning meint, schlechter kann sich Schweinsteiger nach dem verschossenen Elfmeter 2012 im Champions-League-Endspiel gegen Chelsea auch nicht gefühlt haben. Afrikanische Tierszenen, von bayerischen Fußballexperten kommentiert ...

Beute verfehlt, aber die Performance war erstklassig. Die kann nicht einmal der Elefant toppen, der kurz vor der Ausfahrt aus dem Krater den Exhibitionisten gibt und ein beachtliches männliches Körperteil heraushängen lässt. Nein. mein Junge, Mr. Hennings Gruppe ist nicht durch Größe zu beeindrucken. Unsere Fahrer wissen das.

Christine Hinkofer

Die Reise-Infos zur Leserreise 2014

GEBIET Auch 2014 werden wir wieder eine Leserreise in das ostafrikanische Tierparadies Tansania anbieten, die von Professor Henning Wiesner begleitet wird. Diesmal konzentrieren wir uns noch mehr auf die Serengeti, um weitere Bereiche von Afrikas wichtigtem, größtem und artenreichsten Nationalpark erkunden zu können. Mit 15.000 Quadratkilometern ist die Serengeti flächenmäßig fast so groß wie Oberbayern. Allein der Löwenbestand dort liegt derzeit bei über 3000 Tieren. Anreise über den Lake Manyara und die Ngorongoro Conservation Area.  

TERMIN 20. bis 29. Mai 2014. anschließend optional eine Verlängerungsmöglichkeit durch einen Badeaufenthalt auf der Insel Sansibar bis 3. Juni (5 Tage, 4 Nächte).

WOHNEN Keine Masse, sondern Klasse, inmitten der Natur. Nach diesem Motto sind auf dieser Safari auch unsere Unterkünfte gewählt. Neben den luxuriösen Serena Lodges am Ngorongoro-Krater, am Lake Manyara und in der weiten Savanne der Serengeti sind auf unserer nächsten Reise deshalb auch Übernachtungen in den Chalets der kleinen, exklusiven Mbalageti Lodge im südwestlichen Teil der Serengeti eingeplant. Sie stehen auf Stelzen mitten im weiten Grasland, mit einer Terrasse für Tiersichtungen davor.

BUCHUNG Die 10-tägige Safari kann mit KLM-Flug ab/bis München zum Preis von 3295 Euro bei Kiwi Tours unter Tel. 089/7466250 gebucht werden. EZ-Zuschlag 345 Euro, Verlängerung auf Sansibar: 595 Euro. Bitte Stichwort „Münchner Merkur/tz-Leserreise“ angeben.

Auf Safari in Tansania: Die große Show der Tiere

Auch interessant

Kommentare