1860-Aufsichtsrat Basha im Kicker

"Wir alle, auch Hasan, glauben an dieses Projekt"

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Noor Basha.

München - Die Löwen stecken tief in der Krise. So tief, wie noch nie seit dem Abstieg 2004. Wie denkt 1860-Investor Hasan Ismaik über die Situation seines Vereins?

Das 2:5 im DFB-Pokal gegen den SC Freiburg war die vierte Pleite in Folge für den TSV 1860. In der Liga steht man auf dem letzten Tabellenplatz. Sechzig mit dem Rücken zur Wand. Das gefällt keinem, der es mit den Löwen hält. Und einem wird es ganz besonders missfallen: Investor Hasan Ismaik.

Was der Jordanier über die aktuelle Krise denkt, ist nicht überliefert. Sein Cousin und 1860-Aufsichtsrat Noor Basha sagte gegenüber dem Kicker nur: "Wir alle, auch Hasan, glauben an dieses Projekt." Eine weitere Frage wäre: Wie lange noch?

"In schweren Zeiten müssen wir zusammenstehen", fordert Präsident Gerhard Mayrhofer im Fachmagazin. "1860 braucht Kontinuität, und die wird mit von Ahlen und Poschner kommen. Zwischen Präsidium und Geschäftsführung herrscht Einigkeit." Zusammenstehen ist also das Motto - und dafür braucht der Verein auch seinen Investor Ismaik.

Basha versucht den aktuellen Status der Löwen zu relativieren: "Fakt ist: Wir sind auf Platz 18. Viele schauen aber nur auf das Ergebnis, doch wir haben eine neue Kultur, Professionalität und Stabilität. Deshalb bewahren wir Ruhe."

Bilder & Einzelkritik zum Löwen-Aus: 1x Note 2, 2x Note 5

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Eine Personaldiskussion, wie etwa um Sportchef Gerhard Poschner, will Basha nicht aufkommen lassen - Stichwort Zusammenstehen. "Wenn wir einen Fehler gemacht haben, dann haben wir ihn alle gemacht. Jeder von uns war involviert."

fw

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