Interimspräsident schließt Kandidatur aus

1860-Boss Schneider: "Aygün kann Sportchef werden"

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Siegfried Schneider.

München – 1860-Interimspräsident Siegfried Schneider äußert sich im Interview mit dem Münchner Merkur zu einigen Personalien. Eine eigene Kandidatur schließt er definitiv aus, Sportchef Aygün attestiert er gute Arbeit.

Interims-Präsident des skandalanfälligen Zweitligisten TSV 1860. Auch wenn sich nach der Trennung von Ex-Sportchef Gerhard Poschner die internen Turbulenzen einigermaßen gelegt haben, ist Schneider – zumindest in sportlicher Hinsicht – noch nicht viel Freude beschieden gewesen. Die noch sieglosen Löwen sind Drittletzter. Im Interview mit dem "Münchner Merkur" spricht der frühere Kultusminister und Leiter der Staatskanzlei über den Fehlstart der Sechziger, die Pläne mit Sportdirektor Necat Aygün und über die Bemühungen, einen neuen Präsidenten zu finden.

Die Löwen sind nach fünf Spieltagen Drittletzter – so wie am Ende der letzten Zittersaison. Wie sehr beunruhigt Sie das?

Schneider:Man muss jetzt Ruhe bewahren und der Mannschaft Zeit geben. Wenn ein Erfolgserlebnis da ist, kann es auch ganz schnell wieder aufwärts gehen. Anderseits darf man sich nicht in Selbstsicherheit wiegen – so ungefähr nach dem Motto: Man hat jetzt noch ganz viel Zeit, es ist noch nicht viel passiert. Die Mannschaft muss mit höchster Akribie weiterarbeiten und alles dafür tun, dass in den nächsten Spielen die überfälligen Punkte eingefahren werden.

Eine noch nicht ganz abgeschlossene Personalie ist jene von Necat Aygün, der nach der Kapitulation von Gerhard Poschner als Sportchef eingesprungen ist. Wie fällt das erste Zwischenzeugnis aus?

Schneider: Necat hat die Aufgaben, die ihm gestellt waren, zu unserer großen Zufriedenheit erledigt. Die Situation war sicher für ihn nicht einfach. Er konnte mit Michael Liendl und Stefan Mugosa zwei Transfers verwirklichen, über die wir uns sehr freuen. Und wir sind auch überzeugt davon, dass die beiden die Mannschaft verstärken. Es müssen in nächster Zeit sicher Gespräche mit Necat geführt werden, er braucht schließlich auch ein höheres Maß an Sicherheit.

Das vollständige Interview lesen Sie beim "Münchner Merkur"!

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