Löwen-Coach vor Münster-Match

Bierofka: „Wir spielen mit den besten Fußball in der Liga“

+
Angriff ist die beste Verteidigung: Löwen-Offensivkraft Sascha Mölders jubelt mit Antonio Grimaldi.

Fünf Siege aus den letzten sechs Spielen, mit 23 Toren die effektivste Torfabrik der Liga – da kommt einiges zu auf den TSV 1860 am Samstag im fernen Münster. Doch Coach Bierofka besinnt sich auf die eigenen Stärken.

München - „Wir müssen schauen, dass wir die Offensivpower von Münster in den Griff bekommen“, sagt 1860-Trainer Daniel Bierofka. Über Taktik oder Technik müsse man vor dem Duell mit dem Tabellen-Zweiten nicht viele Worte verlieren. „Wenn du gegen Münster eine Chance haben willst, dann brauchst du in erster Linie eine Super-Mentalität.“

Beim jüngsten Auswärtsspiel in Meppen (0:2) hatten die Löwen ihre Gier und Bissigkeit im Mannschaftsbus gelassen, gegen Braunschweig (2:0) und Großaspach 2:2) klappte es besser, wenngleich defensive Stabilität und Chancenverwertung zu wünschen übrig ließen. „Wir kassieren zu viele und zu einfache Tore“, sagt Bierofka. Und vorne fehle trotz der 22 Saisontore die Kaltschnäuzigkeit. „Immerhin haben wir die Chancen“, relativiert der Coach. „Sonst würde ich mir größere Sorgen machen.“

„Angriff ist seit jeher die beste Verteidigung“

Mit Spannung wird erwartet, in welcher Besetzung Bierofka sein Team auf den Platz schicken wird. Sascha Mölders dürfte nach seinem Doppelpack gegen Groß­aspach gesetzt sein, auch auf den Ex-Münsteraner Antonio Grimaldi wird der Trainer kaum verzichten. Denkbar ist eine 4-3-3-Variante mit verdichteter Mitte. Verständlich, dass sich ­Bierofka am Freitag vor dem Abflug nach Münster nicht in die Karten schauen lassen wollte. Gefragt, ob der sogenannte Ochsensturm Mölders/Grimaldi nicht zu offensiv für ein Auswärtsspiel bei einem Top-Gegner sei, ließ der Coach zwei zeitlose (Sport-)Weisheiten vom Stapel. Man müsse „an die eigenen Stärken glauben“ statt in Selbstzweifeln zu ertrinken. Und außerdem sei „Angriff seit jeher die beste Verteidigung“.

Verstecken müssen sich die Löwen tatsächlich nicht. Im Gegenteil: „Wir spielen mit den besten Fußball in der Liga“, behauptet Bierofka mit Verweis auf die erste Halbzeit gegen Großaspach. Der Rest sei in erster Linie Erfahrungssache. An der Unterstützung wird es am Samstag nicht scheitern. 2100 Blaublütige werden 1860 im mit gut 15.000 Zuschauern ausverkauften Preußenstadion anfeuern. „Wir wollen den Leuten was zurückgeben“, sagt Bierofka. „Wenn wir eine Chance haben wollen, dann müssen wir an die 100 Prozent unserer Leistungsfähigkeit herankommen.“

WhatsApp-News zum TSV 1860 gratis aufs Handy: tz.de bietet einen besonderen Service für Löwen-Fans an. Sie bekommen regelmäßig die neuesten Nachrichten zu den Löwen direkt per WhatsApp auf Ihr Smartphone. Und das kostenlos: Hier anmelden!

Werden Sie jetzt Fan unserer Facebook-Seite „TSV 1860 News“!

Auch interessant

Meistgelesen

1860, Haching, Bayern II im bayerischen Liga-Check
1860, Haching, Bayern II im bayerischen Liga-Check
Benjamin Lauth über seine Zukunft bei den Löwen: „Ich bin immer bereit zu helfen“
Benjamin Lauth über seine Zukunft bei den Löwen: „Ich bin immer bereit zu helfen“
Löwen mit Traumstart ins neue Jahr - Vor Zaunparty musste Dressel seine Schuhe ablegen
Löwen mit Traumstart ins neue Jahr - Vor Zaunparty musste Dressel seine Schuhe ablegen
Löwen-Boss Reisinger über Bierofka-Abgang: „Wenn wir jetzt sieben Spiele verloren hätten ...“
Löwen-Boss Reisinger über Bierofka-Abgang: „Wenn wir jetzt sieben Spiele verloren hätten ...“

Kommentare