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Polizei zieht positive Bilanz

Fan-Zug ein voller Erfolg - Lob für Organisation

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Die Löwen-Fans dürfen sich Hoffnung machen, dass es künftig noch mehr Sonderzug-Fahrten zu Auswärtsspielen geben wird.

München - Die Fan-Zug-Fahrt der Löwen-Fans nach Berlin am letzten Spieltag war ein voller Erfolg. Es scheint durchaus möglich, dass in Zukunft mehrere solcher Fahrten stattfinden könnten.

Die Münchner Polizei hat den Organisatoren des 1860-Fan-Zuges zum letzten Saison-Spiel bei Union Berlin ein Lob ausgesprochen und ein positives Fazit gezogen. Die rund 900 Anhänger, die die Zugfahrt in Anspruch genommen hatten, hätten "alle im Vorfeld getroffenen Vereinbarungen eingehalten und die Fans sich während der Zugfahrten weitestgehend von ihrer guten Seite gezeigt", konstatierte Jürgen Vanselow, Chef der Münchner Bundespolizei.

Die Aktion, die vom Fanrat des TSV 1860 organisiert wurde, wurde von Bundespolizei genauestens verfolgt. In der Rückrunde waren die weiß-blauen Fans immer wieder durch Randale und dem Einsatz von Pyrotechnik aufgefallen.

Gespräche mit der Geschäftsführung und Fanvertretern führten dazu, dass die Bundespolizei beschloss, sich am Samstagabend bei der Abfahrt des Sonderzuges am Ostbahnhof mit Eingriffsmaßnahmen eher zurückzuhalten - ein gewisses Risiko war dabei bewusst in Kauf genommen worden. Gemeinsam wurde auf Selbstverantwortung gesetzt, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Rechnung ging auf. Polizeidirektor Jürgen Vanselow war angetan "von der Sorgfalt der Kontrollen, sowie vom Auftreten der Fans, die während der Wartezeit im Personentunnel nur durch laute Fangesänge und dem üblichen "Müllproblem", nicht aber durch nennenswerte Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten aufgefallen waren" - und das trotz der parallel stattfindenden Meisterfeier des FC Bayern und der entsprechend hohen Anzahl von reisenden Anhängern des Rekordmeisters.

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Für Polizeidirektor Jürgen Vanselow war der 1860-Sonderzug wieder die geeignete Form künftiger Zug-Fanreisen. "Wir unterstützen diese Fanzüge, ob als Sonderzüge oder sogenannte Entlaster. Fußballfans und andere, normale Bahnreisende können so, getrennt voneinander, die gleichen Ziele erreichen. Dies entlastet die Bundespolizei personell, da die Begleitung im Zug weitestgehend entfällt, nur im Ausnahmefall notwendig wird. Die Fans sind für ihr Verhalten selbst verantwortlich und es kommt auch zu einer Art Selbstregulierung im Zug."

Laut eigener Aussage werde sich Vanselow für künftige Sonderzug-Fahrten einsetzen. Bereits am morgigen Dienstag (13. Mai) kommt es zu einem entsprechenden Austausch mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft. Auf Einladung der Bundespolizei treffen sich Vertreter beider Münchner Vereine mit Zuständigen von Bayerischer Eisenbahngesellschaft und Deutscher Bahn AG um gemeinsam über die Gestaltung zukünftiger Sonderzug-Fanreisen zu reden.

fw/pm

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