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Löwen hoffen auf Pokal-Coup

1860-Fehlstart - und jetzt kommt das Millionen-Spiel

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Frustriert: Michael Liendl und Stephane Mvibudulu nach der Pleite gegen Heidenheim.

München - Nach der schwächsten Hinrunde der Vereinsgeschichte geht die Rückserie für den TSV 1860 gleich deprimierend los. Vor dem Spiel in Freiburg soll im Pokal etwas für die Freude getan werden.

Für das Adventssingen mit den Fans hätten sich die Münchner Löwen einen anderen sportlichen Rahmen gewünscht. Am Tag nach dem verpatzten Rückrundenstart beim 1:3 (1:1) gegen den 1. FC Heidenheim verbrachte der Zweitligist ein paar besinnliche Momente, ehe der Fokus danach schnell wieder auf die nächste Aufgabe gerichtet werden musste. Am Mittwoch kommt es zum Achtelfinalduell im DFB-Pokal gegen den VfL Bochum.

Mit einer Vorstellung wie gegen Heidenheim werden die Hoffnungen der Sechziger auf das Viertelfinale und eine Einnahme von weiteren 1,041 Millionen Euro zerschlagen. Schon jetzt haben die Löwen im Cup-Wettbewerb 935.000 Euro eingenommen. „So wie wir aufgetreten sind, kann man kein Spiel gewinnen“, haderte Trainer Benno Möhlmann. „Wir haben leichtfertig den Gegner zum Torschießen eingeladen. So macht es keinen Spaß.“

Die Möhlmann-Mannschaft unterlag zum Auftakt des 18. Spieltags am Freitagabend vor der heimischen Kulisse von 14.300 Zuschauern gegen Heidenheim völlig verdient. Ben Halloran (6. Minute) brachte die Gäste aus Baden-Württemberg schon früh in Führung. Nach dem glücklichen Ausgleich von Rubin Okotie (45.+2) bescherten Robert Leipertz (54.) und Smail Morabit (83.) den Heidenheimern den ersten Sieg nach zuvor sechs erfolglosen Ligaspielen. Die Löwen warten nun seit drei Partien auf einen Dreier.

„Das ist bitter, wenn man das zweite Heimspiel in Folge verliert“, sagte Sportdirektor Oliver Kreuzer. „Der Mannschaft will ich vom Willen her keinen Vorwurf machen, aber wir machen viel zu viele entscheidende Fehler, bringen den Gegner dadurch immer wieder in Vorlage.“ Das Ergebnis war schon die schwächsten Hinserie der Vereinsgeschichte, die Rückserie geht alles andere als vielversprechend los.

Löwen-Fehlstart in die Rückrunde - Viermal Note 5!

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Die Löwen-Spieler wollten nach der frustrierenden Niederlage nichts sagen, sondern sollten sich auf die nächsten beiden Aufgaben vor der Winterpause konzentrieren. „Es macht keinen Sinn, wenn die Jungs Erklärungen suchen“, erklärte Kreuzer. „Jedes Spiel beginnt bei Null. Wir fahren auch nach Freiburg, um zu punkten“, blickte Kreuzer schon einmal auf die nahende Liga-Aufgabe voraus. Aber erst einmal steht der Pokal an.

dpa

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